Swisscom ist trotz Umsatzrückgang zufrieden
Der Umsatz von Swisscom ist im dritten Quartal leicht gesunken. Dafür verdiente das Unternehmen mehr. Das neue Angebot "inOne" kam bei den Kunden gut an. Auch das Grosskundengeschäft wuchs, wenn auch nur leicht.
Swisscom hat die Zahlen für das dritte Quartal seines Geschäftsjahres 2017 vorgelegt. Der Telko verbuchte in den ersten neun Monten einen Umsatz von 8,6 Milliarden Franken. Dies ist ein leichter Rückgang von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im gleichen Zeitraum stieg der Reingewinn um 5,5 Prozent auf rund 1,5 Milliarden Franken, wie das Unternehmen mitteilt.
Swisscom habe damit die Erwartungen erfüllt und konnte sich in einem schwierigen Marktumfeld behaupten, lässt sich Swisscom-CEO Urs Schaeppi in der Mitteilung zitieren. In einem kurzen Video ordnet er die Zahlen ein.
Mehr Bündelverträge
Das grösste Wachstum verbuchte Swisscom bei den Bündelverträgen. Für das neue Angebot "inOne" entschieden sich über 900'000 Kunden, schreibt Swisscom. Damit stieg die Zahl der Kunden mit Bündelangeboten auf 1,85 Millionen. Dies entspricht einem Zuwachs von 16,5 Prozent im Jahresvergleich. Der Umsatz in dem Segment kletterte aber nur um 13 Prozent auf rund 2,1 Milliarden Franken.
Im gleichen Zeitraum ging die Zahl der Festnetzanschlüsse um 13,4 Prozent auf 2,1 Millionen zurück. Auch 105'000 weniger Prepaid-Anschlüsse verzeichnete der Telko.
Deutliche Zuwächse gab es im Bereich Swisscom TV. Die Zahl der Anschlüsse stieg in den ersten neun Monaten um 76'000 auf 1,45 Millionen. Dies ist ein Zuwachs von 5,5 Prozent. Im dritten Quartal betrug der Zuwachs 6000 Anschlüsse.
Grosskundengeschäft im Plus
Gemäss Mitteilung konnte Swisscom im Grosskundengeschäft zahlreiche namhafte Kunden gewinnen. Namen nannte das Unternehmen aber nicht. Der Bereich Telekom-Dienste wuchs um 1,1 Prozent auf rund 1,8 Milliarden Franken. Das Lösungsgeschäft stieg um 0,9 Prozent auf rund 800 Millionen Franken.
Swisscom kündigte schon zu Jahresbeginn an, die Mitarbeiterzahl reduzieren zu wollen. In den ersten drei Quartelen verringerte der Telko die Zahl seiner Mitarbeiter um fast 3 Prozent. In der Schweiz ging die Zahl sogar um 3,6 Prozent zurück. Hierzulande sind aktuell rund 17'900 Personen für das Unternehmen tätig. "Weit mehr als drei Viertel der Stellenreduktion konnte über natürliche Fluktuation oder interne Wiederbeschäftigung aufgefangen werden", schreibt der Telko.
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