Special in Kooperation mit Abraxas

"Die Mitarbeiter merken nicht, dass die Clients in einem Rechenzentrum laufen"

Uhr | Aktualisiert

Die Gemeinde St.‌Margrethen bezieht die Arbeitsplätze für die Gemeindemitarbeiter aus der Abraxas-Cloud. Der für die Gemeinde-IT verantwortliche Stephan Oehry erklärt im Interview, warum die Gemeinde sich für diesen Schritt entschied und welche Anforderungen dafür erfüllt werden mussten.

Stephan Oehry, IT-Verantwortlicher, Gemeinde St. Margrethen. (Source: zVg)
Stephan Oehry, IT-Verantwortlicher, Gemeinde St. Margrethen. (Source: zVg)

Warum benötigte St.‌Margrethen einen Arbeitsplatz aus der Cloud?

Stephan Oehry: Bevor wir uns für den Arbeitsplatz aus der Cloud entschieden haben, betrieb die Gemeinde St.‌Margrethen ihre eigenen Server. Mit dem Entscheid für Cloud-Arbeitsplätze konnten diese abgebaut werden und wir konnten auf die Sanierung des Serverraumes verzichten. Ebenso waren die Kosten ein Grund. Unsere Server werden nun rund um die Uhr überwacht, was zu einer besseren Erreichbarkeit führt. Für einen Arbeitgeber mit rund 50 elektronischen Arbeitsplätzen bietet der Arbeitsplatz aus der Cloud eine wirtschaftliche Variante, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine professionelle Arbeitsumgebung anbieten zu können.

Wie sind Sie bei der Evaluation vorgegangen?

Für uns war es wichtig, unsere Daten bei einem Partner mit Erfahrung mit den Bedürfnissen von Verwaltungen zu platzieren. Zudem sollte der Anbieter direkt an das IGKomSG-Netz des Kantons St. Gallen angeschlossen sein. So ist sichergestellt, dass alle Sicherheitsstandards des Kantons erfüllt werden. Auch die Datenhaltung in der Schweiz war uns wichtig. St.‌Margrethen hat in der Region eine Zentrumsfunktion inne. Ausser der Gemeindeverwaltung sind auch die Technischen Betriebe und das Altersheim auf eine zuverlässige IT-Infrastruktur angewiesen. Mit den neuen Cloud-Arbeitsplätzen können wir flexibel auf die Bedürfnisse dieser Organisationen reagieren und bezahlen dabei nur das, was wir auch wirklich brauchen.

Welche Probleme gab es bei der Implementierung?

Bei der Implementierung gab es keine Probleme. Bis zum Going-live konnten wir auf den alten Terminalservern arbeiten. Erst nach ausführlichen Tests und der Abnahme wurde auf die neue Umgebung umgestellt. Die Umstellung hat reibungslos funktioniert, wobei wir in jeder Projektphase auf die Unterstützung von Abraxas­ zählen konnten. Der gegenseitige Austausch und die Betreuung durch das Workplace-Management-Team von Abraxas funktioniert bestens, und Probleme werden sehr lösungsorientiert angegangen.

Welche Umstellungen brachte die Einführung des APC für die Mitarbeitenden mit sich?

Die Umstellung war für die Mitarbeitenden nicht gross, denn sie merken nicht, dass ihre Clients in einem Rechenzentrum betrieben werden. Einzig die neue Windows-8-Oberfläche war neu für die Mitarbeitenden.

Der APC wird aus der Cloud bereitgestellt: Wie sieht es mit ­Sicherheitsbedenken und Datenschutz aus?

Die Server stehen in Zürich und Glattbrugg im Rechenzentrum von Abraxas, und die Daten verlassen zu keinem Zeitpunkt die Schweiz. Die Rechenzentren werden alleine durch Abraxas betrieben, ein Unternehmen, das die IT-Bedürfnisse von Verwaltungen und deren Anforderungen an den Datenschutz kennt. Last but not least erfolgt der Zugriff auf die Clients über eine verschlüsselte Verbindung. Daher haben wir keine Sicherheitsbedenken.

Ohne Internet kein APC: Wie arbeiten Sie auf der Gemeinde weiter, wenn die Internetverbindung ausfällt?

Wie gesagt sind wir an das Kantonsnetzwerk angeschlossen. Wenn also die Internetverbindung ausfallen sollte, können wir auch nicht auf die Fachapplikationen zugreifen. Zugegebenermassen kann in einem solchen Fall nicht gearbeitet werden. Das war aber auch schon vor APC der Fall, weil wir manche Fachapplikationen extern betreiben lassen. Bisher hat sich das IGKomSG-Netz allerdings als sehr stabil erwiesen und in den letzten Jahren ist es nie zu Unterbrechungen gekommen.

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DPF8_68778

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