Nach No Billag: SRG will digitales Angebot ausbauen
Nach der Ablehnung der No-Billag-Initiative will die SRG den digitalen Neuanfang wagen. Geplant ist, das Angebot durch eine neue Plattform auszubauen. Auf Onlinewerbung will das Medienhaus auch künftig verzichten.
Das Schweizer Stimmvolk hat die No-Billag-Initiative deutlich abgelehnt, wie verschiedene Medien berichten. Somit darf der Staat auch weiterhin Radio- und Fernsehgebühren erheben. Gilles Marchand, Generaldirektor der SRG, will den Ausgang der Abstimmung für einen "neuen Anfang" nutzen, wie es in einer Mitteilung heisst. Dies bedeute unter anderem, dass die SRG sein digitales Angebot ausbaue.
Als öffentliches Medienhaus müsse sich die SRG den gesellschaftlichen Entwicklungen anpassen, heisst es in der Mitteilung. Sie wolle deshalb eine mehrsprachige digitale Plattform schaffen, die dem Publikum erlaube, "möglichst alle SRG-Produktionen aus allen Sprachregionen mit entsprechender Übersetzung zugänglich zu machen".
Fünf-Jahresplan der Digitalisierung
Zudem verzichte das Unternehmen künftig darauf, Texte ohne Verbindung zu einem Audio oder Video auf den Info-Online-Websites von SRF, RTS und RSI zu publizieren und Onlinewerbung zu schalten. Zusammen mit anderen Schweizer Radiostationen will es ausserdem einen "nationalen Radio-Player" aufbauen.
Weitere Einzelheiten zu der ab 2019 auf fünf Jahre veranschlagten "Fokussierung auf Information, Kulturproduktion und das digitale Angebot" sollen laut Mitteilung im Sommer 2018 vorgestellt werden.
KI-Sicherheitslücken nehmen zu und werden kritischer
Warum risikobasierte Governance der Schlüssel zur digitalen Souveränität ist
SDEA gewinnt Award für Nachhaltigkeits-Plattform
Am 18. März erscheint die neue Ausgabe der Netzwoche
So schleusen Angreifer Schadsoftware über gefälschte Rechnungen ein
Harry Potter meets Bridgerton
Apple eröffnet zwei neue Flagship-Stores in der Schweiz
Abraxas baut neue Steuerlösung für Graubünden
Schweizer Onlinehandel wächst 2025 um 6 Prozent