Smartphone-Shopping verändert Einzelhandel
Ericsson hat einen Report mit dem Titel "Smartphone-Shopping verändert Realität des Einzelhandels" veröffentlicht. Laut der internationalen Studie verändert der zunehmende Einkauf über das Smartphone den Einzelhandel und steigert die Nachfrage nach digitalen Einkaufsassistenten.
Das Ericsson Consumer and Industrylab hat eine Studie zum Thema „Smartphone-Shopping“ und dessen Auswirkungen auf den Einzelhandel publiziert. Die Studie „Beyond Smartphone Shopping“ erläutert, wie der Trend, Smartphones für den Einkauf von Waren und Dienstleistungen zu nutzen, zu einer vermehrten Nutzung von (digitalen) Einkaufsassistenten führen wird.
Laut Ericsson kauften zum Zeitpunkt der Erfassung (Januar 2018) 43 Prozent der Befragten wöchentlich über ihr Smartphone ein. Die Kombination von digitalen Kaufassistenten mit Smart-Home-Lautsprechern soll zur Automatisierung von Einkäufen über das Internet führen. Die Nutzung des digitalen Einkaufsassistenten per Smartphone soll laut Studie wichtiger werden, als die Kaufentscheidung selbst.

43 Prozent der Befragten kaufen wöchentlich über das Smartphone ein. (Source: Ericsson)
Knapp die Hälfte der Befragten wünscht Hilfe bei Kauftentscheidung
Die Studie hat eruiert, dass 63 Prozent der Smartphone-Shopper Hilfe beim Preisvergleich wünschen. Fast die Hälfte (48 Prozent) möchte sogar, dass die Kaufentscheidung z.B. über einen persönlichen Einkaufsberater erleichtert wird. "Wenn die Verbraucher beginnen, KI (Künstliche Intelligenz) zu verwenden, um den täglichen Einkauf zu automatisieren, wird dies die Nachfrage nach IoT-fähigen Sensoren (z.B. Smart Home) erhöhen und dazu führen, dass Menschen Endgeräte in ihren Haushalt einbinden", so Michael Björn, Leiter der Forschung beim Ericsson Consumer and Industrylab. Fragen wirft die Studie auch für den "physischen" Einzelhandel auf: Wenn der digitale Einkauf mehr Vorteile als der Einkauf im Geschäft bietet, könnte der "physische" Einzelhandel beträchtlich darunter leiden.
Die Berechnung basiert laut Mitteilung auf einer Umfrage von circa 5000 Internetnutzern (15 bis 69 Jahre) in zehn Grossstädten weltweit. (Johannesburg, London, Mexico City, Moskau, New York, San Francisco, São Paulo, Shanghai, Sydney und Tokio).
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