Hocoma ermöglicht Therapie in den eigenen vier Wänden
Hocoma hat die neue Lösung Armeosenso lanciert. Das Therapiegerät wurde für Patienten mit einer leichten bis mittelschweren Beeinträchtigungen der oberen Extremitäten konzipiert. Das Schweizer Medizintechnik-Unternehmen will Patienten damit ermöglichen, ihre Therapie nach einem Spitalaufenthalt zu Hause weiterzuführen.
Hocoma hat eine sensorgestützte Lösung für Patienten mit einer leichten bis mittelschweren Beeinträchtigungen der oberen Extremität lanciert. Das Produkt heisst Armeosenso und vervollständige das modulare Armeo-Therapiekonzept von Hocoma für alle Stadien der Wiederherstellung von Arm- und Handfunktionen, wie Hocoma mitteilt. Dank der einfach zu bedienenden Benutzeroberfläche und des leichten und kompakten Designs sollen Patienten im eigenen Heim Fortschritte machen können.
"Ich bin überzeugt, dass unser neues Gerät Patienten mit Hand- und Armproblemen eine sehr vielseitige und erschwingliche Rehabilitationslösung bieten wird, um ihre Fähigkeiten zu verbessern", lässt sich Hocoma-CEO Gery Colombo in der Mitteilung zitieren.
Die Lösung besteht aus drei Sensoren - zwei für den Arm und eine für die Brust - einem Handmodul und einem Softwareprogramm mit spielerischen Übungen, die eine hochintensive, aber motivierende Therapie ermöglichen soll. Optional könne der Armeosenso mit dem sogenannten Saebo-MAS Mini bestellt werden. Mitte 2017 hatte Hocoma sich mit Saebo zusammengeschlossen, um gemeinsam neue Lösungen für die Medizintechnik zu entwickeln. Das System kann am Tisch montiert werden für Patienten, die das Gewicht ihres Arms nicht vollständig selbst tragen können.
Hocoma nimmt laut Mitteilung ab sofort Bestellungen für den Armeosenso entgegen. Versandkosten und Lieferzeiten hängen von der Region ab, in der die Bestellung aufgegeben wurde.
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