Google beerdigt die Marken Doubleclick und Adwords
Google verabschiedet sich von seinen Werbe-Tools Adwords und Doublecklick. Neu bündelt der Technologiekonzern sein Angebot unter den Marken Google-Ads, Google-Marketing-Plattform und Google-Ad-Manager.
Google hat am 27. Juni über die Einführung der neuen Marken für seine Werbeprodukte informiert. Mit der Einführung der neuen Marken Google-Ads, Google-Marketing-Platform und Google-Ad-Manager sollen gleichzeitig die bisherigen Marken Doubleclick und Adwords verschwinden.
Die neue Marke Google-Ads soll das bisherige Adwords ersetzen. Beim neuen Basis-Werkzeug sei unter anderem das Interface überarbeitet und Funktionen automatisiert worden. Über Google-Ads erhalte der Werbetreibende Zugang zu Google Search, Youtube, Listings bei Google-Maps und Google-Play-Store sowie zu rund drei Millionen Partnerunternehmen.
Speziell für kleine Unternehmen führe das Unternehmen einen neuen Kampagnentyp "Smart campaigns" in Google Ads ein. "In wenigen Minuten" seien die Anzeigen gestaltet und online, alles ganz einfach“, verspricht Google auf seinem Blog. Smart-campaigns" ist in den USA ab sofort verfügbar, die restliche Welt soll bis Jahresende folgen.
Einfachere Zusammenarbeit und bessere Zugriffsmöglichkeiten
Die Software Google-Marketing-Plattform für Werbeeinkäufer-Grosskunden vereint laut Google-Blog neu Doubleclick-Digital-Marketing und Google-Analytics-360. Zudem soll die Plattform ein neues Integrations-Center für Werbevermarkter zur Koordination von Google-Tools beinhalten. Als Teil der Google-Marketing-Plattform kündigte Google Display & Video 360 an, das die Funktionen von Doubleclick--Bid-Manager, Campain-Manager und Studio- und Audience-Center verbinden soll. Kreativ-, Agentur- und Medienteams sollen somit enger zusammenarbeiten und Werbekampagnen an einem einzigen Ort durchführen können.
Seit drei Jahren arbeitete Google gemäss eigenen Angaben an der Anzeigeplattform Google-Ad-Manager, die sowohl Doubleclick for Publishers sowie Doubleclick-Ad-Exchance vereinheitlicht. Werbetreibende sollen damit einen vereinfachten und programmgesteuerten Zugriff auf ihre Inhalte auf verschiedenen Bildschirmen erhalten.
Die Markennamen Adsence und Admob sollen für Ad-Sales-Technologien weiterhin bestehen bleiben. Gebühren und Dienste sollen sich laut Google nicht ändern.
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