Kombinierte Lösungen überwiegen auf dem Security-Appliance-Markt
Der Weltweite Umsatz auf dem Security-Appliance-Markt ist im zweiten Quartal 2018 erneut gewachsen. Auch bei kombinierten Sicherheitslösungen (UTM) steigerten sich die Einnahmen, sodass UTM-Produkte nun über 50 Prozent des Marktes einnehmen.
Die weltweiten Einnahmen auf dem Markt für Security Appliances sind im Vergleich zum Vorjahr um 17 Prozent gestiegen. Auch die Absatzzahlen nahmen zu: Die Anzahl an verkauften Einheiten erfuhr einen Zuwachs um beinahe 10 Prozent, wie Marktforscher IDC mitteilt.
Insbesondere das Segment Unified Threat Management (UTM) hatte ein erfolgreiches zweites Quartal. Derartige Lösungen nehmen nun über 50 Prozent des Marktes ein. Dies, dank einer Steigerung der Einnahmen um 16,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Gegensatz zu Specialized Security Appliances, welche auf spezielle Aufgaben ausgelegt sind, vereinen UTM-Lösungen unterschiedliche Sicherheitsanwendungen auf einer Plattform.
Auf der Herstellerseite liegt der US-amerikanische Telko-Ausrüster Cisco mit einem Marktanteil von 15,5 Prozent an erster Stelle. Als Zweitplatzierter folgt der Unternehmenssicherheits-Experte Palo Alto Networks (14,4 Prozent), gefolgt von den Softwareanbietern Fortinet und Check Point, die mit je 10,7 Prozent beide auf dem dritten Platz landen. An fünfter, beziehungsweise vierter Stelle liegt das US-Unternehmen Symantec mit einem Marktanteil von 4,3 Prozent.
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