IBM schreibt durchzogenes Geschäftsjahr 2018
IBM hat die Zahlen zum Geschäftsjahr 2018 veröffentlicht. Das Unternehmen schloss das Jahr mit Einbussen im letzten Quartal ab. Im Jahresvergleich legen die Einnahmen um einen Prozentpunkt zu.
IBM hat seine Bilanz zum Geschäftsjahr 2018 bekanntgegeben. Im vierten Quartal sanken die Einnahmen im Jahresvergleich um drei Prozent, teilt das Unternehmen mit. Sie belaufen sich auf 21,8 Milliarden US-Dollar. Die Einnahmen über das gesamte Jahr betragen 79,6 Milliarden Dollar. Damit komme der IT-Riese auf einen leichten Zuwachs von einem Prozent.
Zahlen zum 4. Quartal
Im letzten Quartal 2018 habe IBM ein Nettoeinkommen von rund 2 Milliarden Dollar erzielt. Im Vorjahr litt die Quartalsbilanz unter neuen Steuerreformen in den USA. Das Ergebnis fällt im Jahresvergleich deshalb deutlich besser aus.
Bei der Betrachtung der einzelnen Geschäftssegmente fallen die Einbussen auf dem Markt für klassische Hardware auf. Im entsprechenden Sektor "Systems" berichtet IBM von 2,6 Milliarden Dollar an Erlös, ein Minus von 21 Prozent. Auch der Bereich "Global Financing" schrumpfte um 11 Prozent auf 402 Millionen Dollar Einnahmen.
Auf den Märkten für Business Services lief das Geschäft besser. Der Erlös von 4,3 Milliarden Dollar entspreche einem Zuwachs von 4 Prozent. Im Segment "Technology Services & Cloud Platforms" seien die Einnahmen auf 8,9 Milliarden Dollar gesunken. Das Geschäft mit Cloud-Lösungen entwickle sich aber gut.
Geschäftsjahr 2018
Das Nettoeinkommen im gesamten Jahr 2018 beträgt 8,7 Milliarden Dollar, so IBM. Zu den Einnahmen von 79,6 Milliarden Dollar habe das Cloud-Geschäft 19,2 Milliarden beigetragen. Das entspreche einem Plus von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Zwei Bereiche, in denen IBM sich positionieren will sind Quantencomputer und Mainframes. Das US-Unternehmen stellte jüngst einen kommerziellen Quantencomputer vor und kaufte das Mainframe-Geschäft von T-Systems.
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