Threema-Nutzer können sich jetzt auch sehen
Threema, der Schweizer Messenger-Dienst, hat eine Videoanruf-Funktion eingeführt. Das Unternehmen lege bei der neuen Funktion viel Wert auf Sicherheit und Datenschutz.
Der Schweizer Messenger-Dienst Threema hat jetzt eine Videoanruf-Funktion. Diese gewährleistet gemäss Threema eine vollständige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aller Metadaten, wie das Unternehmen mitteilt. Neben der Übertragung sei auch die Signalisierung komplett verschlüsselt. So sollen, bevor der Anruf akzeptiert wird, keine Daten fliessen.
Um einen Videoanruf zu tätigen, solle der Benutzer während eines normalen Anrufs auf das Kamera-Symbol oben rechts drücken. Solange der Videoanruf läuft, könne der Benutzer wie gewöhnlich auf seine Apps zugreifen. Dies ermögliche Threema mit dem Bild-im-Bild-Modus. Es seien auch Einweg-Videoanrufe möglich.
Die Sprachqualität des Videoanrufs sei gleich wie bei einem normalen Anruf über den Threema-Messenger. Zusätzlich garantiere das Unternehmen eine gute Bildqualität.
Nach einem Update ist die Video-Funktion gemäss Threema auf allen Android- und IOS-Geräten verfügbar.
Threema hat sich gegen das Vorgehen des Bundes gewehrt, als dieser Anfang Juni Zugriff auf Nutzerdaten verlangt hatte. Mehr darüber erfahren Sie hier.
Microsoft fördert 11 Schweizer KI-Start-ups
So können Unternehmen Lücken in ihrer digitalen Souveränität identifizieren
Update: Seco behebt Probleme bei Auszahlungssystem
Mitarbeitererfahrung 2026: Was Mitarbeitende vom Arbeitsplatz erwarten
Cyberattacken auf Schweizer Unternehmen sind um 6 Prozent gestiegen
Microsoft patcht aktiv ausgenutzte Sicherheitslücke in Office-Anwendungen
Warum Schweizer Daten in die Schweiz gehören
Warum nur wenige Unternehmen echten Nutzen aus KI ziehen
Samsung meldet Rekordquartal dank KI