Bis 2024

Accenture baut Standort Zürich aus

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von Pascal Wojnarski und kfi

Accenture vergrössert seine Niederlassung in Zürich. Zwei neue Gebäude sollen Platz für 1000 weitere Mitarbeitende bieten. Die neuen Immobilien sollen bis 2024 bezogen werden.

(Source: Netzmedien)
(Source: Netzmedien)

Die Unternehmensberatung Accenture hat angekündigt, ihre Niederlassung in Zürich bis 2024 massiv auszubauen. Wie das Unternehmen mitteilt, will man in zwei Gebäude in der Pelikan- und Sihlstrasse einziehen. Dort soll auf über 9000 Quadratmetern ein Arbeitsort entstehen, der auf die neuen Bedürfnisse der Mitarbeitenden angepasst ist.

Weiter heisst es in der Mitteilung, dass der neue Standort den bisherigen nicht ablösen soll. Der Neubezug wird in zwei benachbarten Gebäuden zusätzlichen Platz für 1000 Mitarbeitende schaffen. Die neuen Immobilien sollen schrittweise bis 2024 bezogen werden.

Erweiterung als Reaktion auf die Coronapandemie

"Mit dem Umzug reagieren wir nicht nur auf das aktuelle Wachstum von Accenture, sondern auch auf die veränderten Bedürfnisse der Mitarbeitenden", so Marco Huwiler, Country Managing Director von Accenture Schweiz. "Wenn die Pandemie eines gezeigt hat, dann die Tatsache, dass sich die bisher gültige Arbeitskultur in einem starken Wandel befindet. Flexible Arbeitsweisen und ein Arbeitsumfeld, das kreatives Denken und Schaffen fördert, gehören heute zu den Must-haves von Unternehmen."

Der Digitalisierungsschub, der durch die Covid-19-Pandemie ausgelöst wurde, präge heute die Kollaboration, Selbstbestimmung und die Remote-Work-Arbeitskultur. Accenture, das sich selbst als Vorreiter im Bereich New Work bezeichnet, möchte eine Unternehmenskultur pflegen, die die Bedürfnisse der Mitarbeitenden in den Mittelpunkt rückt. Mit dem neuen Citycampus will man das Verständnis eines traditionellen Arbeitsplatzes ablösen und ein modernes Umfeld bieten.

Dass Zürich ein guter Standort für die Erprobung neuer Konzepte ist, zeigt aktuell auch die ETH. Dort versucht man nun mithilfe von künstlicher Intelligenz, Antibiotikaresistenzen schneller vorherzusagen. Wie das bei zukünftigen Behandlungen helfen kann, können Sie hier nachlesen.

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