Trojaner sind die häufigste Malware in der Schweiz
Im vergangenen Jahr haben Trojaner die Cybersecurity-Bedrohungslandschaft in der Schweiz dominiert, mit fast einem Drittel aller hierzulande entdeckten Malware auf Windows- und Mac-Computern. Auf Android-Smartphones kommt ein anderer Malware-Typ noch häufiger vor.
Keine Malware ist auf Schweizer Rechnern so präsent wie Trojaner. Dies geht aus der Liste der häufigsten Malware-Typen des Cybersecurity-Anbieters Avast hervor. Demnach machten Trojaner 31,3 Prozent der Bedrohungen für Windows- und MacOS-Geräte aus. Am zweithäufigsten taucht Adware auf, mit 16,9 Prozent. Dahinter folgen File Infectors (11,2 Prozent) und, Dropper (8 Prozent).
Auch für Nutzerinnen und Nutzer von Android-Smartphones sind Trojaner ein Problem. Noch häufiger bekommen sie jedoch Adware zu sehen. 37,6 Prozent aller Malware-Infektionen gehen auf das Konto dieses Typs zurück, teilt Avast mit. Die Malware belästige Nutzerinnen und Nutzer nicht nur mit unerwünschter Werbung, sondern tracke oft auch persönliche Informationen, den Browserverlauf und sogar Tastenanschläge. Trojaner haben beim Android-Betriebssystem einen Anteil von 23,1 Prozent. Mit 16,3 Prozent folgen Dropper auf dem dritten Platz.
Schaut man sich die Verteilung der Malware konkret an, so dominiert schon seit mehreren Monaten eine Schadsoftware namens Emotet. Dies geht aus einer Auswertung des israelischen Unternehmens Check Point hervor. Welche Malware sonst noch im Februar-Ranking auftaucht, erfahren Sie hier.
Wenn Sie mehr zu Cybercrime und Cybersecurity lesen möchten, melden Sie sich hier für den wöchentlichen Newsletter von Swisscybersecurity.net an. Auf dem Portal gibt es täglich News über aktuelle Bedrohungen und neue Abwehrstrategien.
Deshalb reden Vampire so, wie sie reden
Digitale Souveränität: Kontrolle ohne Abschottung
Hacker klauen bei Binance Kryptogeld im Wert von mehreren Milliarden US-Dollar
Update: Betrüger kapern wieder Whatsapp-Konten mit erfundenen Abstimmungen
Warum KI allein noch keine besseren Services schafft
Wie IT-Lieferketten und Insider zur Gefahr werden können
Schweizer Tech-Dienste dürfen Daten mit europäischen Strafverfolgern teilen
Apple mietet Standort in Zürich Altstetten
Bund lanciert KI-freundliches Statistikportal