"Frontline"

Microsoft lanciert Windows 365 für Mitarbeitende im Aussendienst

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von Yannick Chavanne und Übersetzung: René Jaun

Microsoft hat eine öffentliche Vorab-Version seines Cloud-Betriebssystems "Windows 365 Frontline" vorgestellt. Sie enthält Funktionen, die auf die Bedürfnisse von Mitarbeitenden im Aussendienst zugeschnitten sind.

(Source: Microsoft)
(Source: Microsoft)

Mit einer neuen Version seines Cloud-Betriebssystems "Windows 365" will Microsoft auf die Bedürfnisse von Mitarbeitenden im Aussendienst eingehen. Nun hat der Tech-Konzern eine erste Vorab-Version von "Windows 365 Frontline" vorgestellt. Die Lösung sei aufgrund der Erkenntnis entstanden, dass Aussendienstmitarbeitende oft nicht über die digitalen Tools verfügten, um effektiv arbeiten zu können, erklärt das Unternehmen dazu. Dabei beruft es sich auf seinen "2022 Work Trend Index". Demnach fühlten sich viele Mitarbeitenden im Aussendienst vom Rest des Unternehmens abgekoppelt und nur schlecht durch Technologie unterstützt.

Wie Microsoft ausführt, soll es "Windows 365 Frontline" Mitarbeitenden im Aussendienst ermöglichen, von überall und auf jedem Gerät zu arbeiten, wobei sie Zugriff auf ihre personalisierten Windows-Programme, -Einstellungen und -Daten haben. Die Lösung kann über "Microsoft Intune" erworben, bereitgestellt und verwaltet werden.

Besondere Sicherheitsfunktionen

Systemadministratoren erhalten mit der neuen Cloud-Windows-Version neue Tools für Mitarbeitende im Aussendienst. Das Risiko, sensible Daten zu kompromittieren, werde dabei gering gehalten, heisst es bei Microsoft.

"Windows 365 Frontline" sorgt mit mehreren Funktionen für die Sicherheit der Daten: Dazu gehören eine automatische Bildschirmsperre sowie das automatische Abmelden und und Zurücksetzen von Benutzerkonten.

Mit jeder erworbenen Lizenz des Systems sollen drei User einen Cloud-PC während den Geschäftszeiten nutzen können. Damit sei es nicht mehr nötig, für jeden Angestellten eine separate Lizenz zu kaufen, erklärt Microsoft. Stattdessen brauche es künftig lediglich genügend Lizenzen für die zu einem bestimmten Zeitpunkt aktiven Anzahl Angestellter.

Microsoft hatte Windows 365 erstmals im Frühling 2021 präsentiert. Im Netzwoche-Interview teilt David Mehr von IOZ aus Sursee seine Einschätzung: Der Cloud-PC wird sich auch in der Schweiz etablieren, aber es braucht noch etwas Zeit.

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