Per Telefon- oder Koaxialkabel

Devolo schlägt die Brücke vom Glasfaseranschluss zum Router

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von René Jaun und cka

Devolo bietet mit dem Produkt Giga Bridge ein Glasfaser-Überbrückungsset an. Das Glasfasersignal wird dabei wahlweise über bereits vorhandene Telefon- oder Koaxialkabel geschickt. Die Übertragungsgeschwindigkeit soll erhalten bleiben - zumindest bis zu einer bestimmten Obergrenze.

Die Giga Bridge von Devolo nutzt wahlweise bereits vorhandene Telefon- oder Koaxialkabel. (Source: zVg)
Die Giga Bridge von Devolo nutzt wahlweise bereits vorhandene Telefon- oder Koaxialkabel. (Source: zVg)

Nicht in jedem Haushalt befindet sich der Glasfaseranschluss dort, wo auch der Router stehen soll. Für diesen Fall bietet Devolo unter dem Namen Giga Bridge jetzt ein Überbrückungsset an, welches das Verlegen eines verlängerten Glasfaserkabels in bestimmten Fällen unnötig macht.

Mit dem Adapterset wird das Internetsignal über bereits vorhandene Telefon- oder Koaxialkabel weitergeleitet. Solche Kabel sind in vielen Haushalten bereits vorhanden, wie Devolos Mitteilung zu entnehmen ist. Entsprechend könne man mit der Giga Bridge das Signal beispielsweise vom Glasfaseranschluss im Keller zum Netzwerkrouter im Wohnzimmer übertragen, schreibt der Hersteller von Netzwerkzubehör.

Der Preis für das Set liegt bei 249 Franken. (Source: zVg)

Der Preis für das Set liegt bei 249 Franken. (Source: zVg)

Giga Bridge besteht aus zwei Powerline-Adaptern mit integrierter Steckdose und ist mit jeweils einer F-Buchse (Koaxial) sowie einem RJ-11-Port (Telefon) ausgestattet. Die beiden von Devolo angebotenen Varianten "Telefon" oder "Koaxial" unterscheiden sich nur durch das dem Produkt beiliegende Kabelanschlussmaterial. Die Adapter laufen im so genannten "Stealth Mode" und seien so im Internetverkehr nicht sichtbar - "Nur die Giga Bridge-Adapter kommunizieren miteinander. Dabei ist die Kommunikation per 128-Bit AES-Verschlüsselung abgesichert", schreibt Devolo dazu.

Die Übertragungsgeschwindigkeit soll nicht leiden: Sie erfolge "ohne Performanceverlust mit Gigabit-Geschwindigkeit", wie Devolo in der Mitteilung schreibt. Dabei gibt es jedoch eine Obergrenze, wie der Produktseite zu entnehmen ist. Sowohl für die Telefon- als auch die Koaxial-Variante werden demnach "bis zu 1000 Megabit pro Sekunde" übertragen.

In der Schweiz ist die Giga Bridge beim Händler Euronics verfügbar. Wie das Unternehmen auf Anfrage konkretisiert, sollen die Sets in ein paar Wochen höchstwahrscheinlich auch bei Digitec und Microspot erhältlich sein. Als Preis nennt Devolo 249 Franken.

Devolo hat auch Powerline-Adapter im Angebot, die das Internetsignal per Stromleitungen weiterschicken. Hier lesen Sie mehr zu einem solchen Adapter mit integrierter WLAN-Funktion.

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