KI-Kreativität

Update: Adobe Firefly ist jetzt kommerziell verfügbar

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von Tanja Mettauer und Zoe Wiss und ml, tme

Adobe gibt seine generative KI namens Firefly zur kommerziellen Nutzung frei. Nutzerinnen und Nutzer können Firefly in der Creative Cloud, Adobe Express und in der Experience Cloud anwenden.

(Source: zVg)
(Source: zVg)

Update vom 14. September 2023: Adobe hat die Beta-Phase des generativen KI-Modells Firefly abgeschlossen und für den kommerziellen Gebrauch freigegeben. Firefly ist neu in den Anwendungen Adobe Express, der Creative Cloud und in der Experience Cloud integriert, wie das Unternehmen mitteilt. Die kommerzielle Version beinhalte zudem die neue Firefly-Webanwendung, mit der kreative Köpfe auf Photoshop-, Illustrator- und Express-Workflows zugreifen könnten. 

Eine weitere Neuheit ist die Einführung des Bezahlmodels "Generative Credits". Bei den Credits handelt es sich um Tokens, die Nutzerinnen und Nutzer einlösen können, um mit textbasierten Prompts Bilder und Videos zu kreieren, wie es weiter heisst. Die Credits seien für die kostenpflichtigen Versionen von Photoshop, Illustrator, Adobe Express und Firefly erhältlich. 

Adobe GenStudio für Unternehmen

Mit Adobe GenStudio stellt Adobe ausserdem eine Applikation vor, die es Unternehmen ermöglicht, ihre Content Supply Chain mit der Firefly-KI zu optimieren, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Mit der Verknüpfung in Creative Cloud, Firefly, Express und Experience Cloud könnten Kreativabteilungen neue und veränderte Inhalte schneller erstellen und ausspielen.

Originalmeldung vom 13. Juli 2023:

Adobe Firefly kann bald Bilder in 100 Sprachen kreieren 

Das im März angekündigte generative KI-Modell Firefly von Adobe soll künftig Prompts in 100 Sprachen verstehen. Die Web-Version unterstützt bereits 20 Sprachen; Deutsch, Französisch, Japanisch, Spanisch und brasilianisches Portugiesisch sind ab sofort verfügbar, wie es in einer Mitteilung heisst. Adobe will damit Millionen neue Nutzerinnen und Nutzer auf seine Firefly-Plattform locken.

Die Zeiten, in denen man sich mühsam Photoshop-Skills aneignen musste, könnten mit Firefly bald Geschichte sein. Seit der Lancierung vor gut vier Monaten seien bereits über eine Milliarde Assets mit den Beta-Versionen der Firefly-Webversion und in Photoshop kreiert worden, schreibt Adobe. Dies mache sie zu den erfolgreichsten Beta-Versionen überhaupt in der Geschichte des Kreativ-Softwareanbieters.

Firefly produziert textbasierte Bilder und Texteffekte. Zudem kann das KI-Modell Motive im Bild einfach entfernen oder einfärben. In der Entwicklung sind aktuell die Bilderweiterung mit nur einem Klick und ein 3-D-Bildgenerator auf Textbasis.

Für die Zukunft plant Adobe eine Enterprise-Version von Firefly bereitzustellen. Unternehmen sollen mit Firefly ihre eigenen Marken-Assets trainieren und Inhalte getreu der Corporate Identity generieren können. Ausserdem sollen Nutzerinnen und Nutzer wissen, ob bei den Inhalten künstliche Intelligenz am Werk war. Dazu werden mit Firefly geschaffene Inhalte automatisch mit "Content Credentials" in den Metadaten gekennzeichnet. Die Content Credentials entstanden im Rahmen der Content Authenticity Intiative (CAI), an der sich über 1500 internationale Firmen beteiligen, darunter AFP, Getty Images, Microsoft, Nikon oder die Universal Music Group, wie es weiter heisst. 

Übrigens: Auch Alibaba hat kürzlich einen Bilder-KI lanciert. Lesen Sie hier, was es mit Tonyi Wanxiang auf sich hat.

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