Swisscom: Entbündelung kommt voran - Sunrise entbündelt erste Ortszentrale in Bern
Sunrise-CEO Christoph Brand hat heute in Bern in Anwesenheit von Vertretern der Eidgenössischen Räte, Medien und Behörden die erste entbündelte Ortszentrale eröffnet. Damit hat Sunrise bis jetzt 27 lokale Vermittlungszentralen mit eigener Infrastruktur ausgerüstet. In den kommenden Monaten sollen weitere Zentralen in Basel, Genf, Lausanne, Luzern, Rapperswil und Winterthur folgen. Bis Ende Mai werden 50 Zentralen, bis Ende 2008 rund 120 Ortszentralen und somit 30 Prozent der Bevölkerung erschlossen sein. Bis 2010 will Sunrise 80 Prozent der Haushalte mit eigener Infrastruktur erreichen. Dazu sollen mehrere hundert Millionen Franken in die Entbündelung investiert werden, erklärt Brand. Er nahm die öffentliche Einweihung der enbündelten Berner Zentrale zum Anlass, erneut darauf hinzuweisen, dass in den Augen vieler Telcos die Preisvorstellungen für einen entbündelten Anschluss von Swisscom zu hoch sind. Bis im Juni wird die Comcom hier einen Preis festlegen. Auch warb Brand für seine Forderung, Swisscom durch die Schaffung einer „Kabel und Schacht AG“ in die Bereiche Netzwerk und Dienst aufzuteilen.
Swisscom bekräftigte seinerseits heute, dass die Entbündelung der Letzten Meile vorankomme. Bisher seien 43 Verträge von 22 alternativen Anbietern unterzeichnet worden. Diese sind: Green, IBSS, Cyberlink, Magnet, VTX Service, TDC Sunrise, BSE Software, Cablecom, TIC, Colt, NTS, AEW, Telebroke, Orange, ANG Fehraltdorf, St. Gallisch-Appenzellische Kraftwerke, Evard Antennenbau, Television Sierre, GA Weggis, Yetnet, Goldenphone und der Kanton Luzern. Aktuell hat Swisscom nach eigenen Angaben 330 Kollokationsstandorte in rund 150 Telefonzentralen an alternative Anbieter zur Nutzung übergeben. Für das zweite Quartal 2008 ist die Übergabe von rund 83 zusätzlichen Kollokationsstandorten geplant. Swisscom gab schliesslich bekannt, bisher 60 Millionen Franken in die Entbündelung der Letzten Meile investiert zu haben.
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