Fernfachhochschule Schweiz erweitert Studienangebot
Berufsbilder im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien verändern sich rasant. Die Fernfachhochschule Schweiz hat nun darauf reagiert.
Das Angebot für IT-Studiengänge an der Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) wird ausgebaut. Die FFHS will den Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik diesen Herbst erstmals mit der Ausrichtung "Digital Connected Society" anbieten. Sie soll fachübergreifende Kenntnisse rund um digitale Medien und Web 2.0 vermitteln. Auch das Praxisintegrierte Bachelorstudium (PiBS) - laut FFHS der erste duale Studiengang der Schweiz - wird diesen Herbst starten. Gymnasiale Maturanden sollen so Berufserfahrung sammeln und gleichzeitig einen Bachelor in Informatik erlangen können.
Neu ist auch der Master of Advanced Studies (MAS) Web4Business. Das Weiterbildungsprogramm befase sich mit Webtechnologien und sei individuell anpassbaR. Studierende sollen sich ihr Studium aus 12 CAS persönlich zusammenstellen dürfen. Die Kurse behandeln Themen wie Cloud Computing, Social und Mobile Business sowie Sicherheits- und Rechtsaspekte. Die CAS können aber auch einzeln - also ausserhalb des MAS Web4Business - absolviert werden.
Gegen den Fachkräftemangel
Grund für die Neuerungen sei die rasane Entwicklung der Berufsbilder im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien. "Die Technik wird gerade für die jüngere Generation immer bedeutender, kaum ein Arbeitsbereich lässt sich künftig von der Digitalisierung ausnehmen", sagt Oliver Ittig, Studiengangsleiter Informatik. "Obwohl die digitalen Technologien allgegenwärtig sind, ist das Interesse für die Hintergründe bei den jungen Menschen kaum vorhanden."
Der Mangel an Fachkräften sei immer noch aktuell, schreibt die FFHS in einer Mitteilung. Die ICT-Branche würde sich eben zusehends spezialisieren: Es brauche spezifischere Kenntnisse, kommunikative Skills, interdisziplinäres Wissen und ein verstärkter Fokus auf ökonomische Faktoren.
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