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02.05.2012 11:56 (Miriam Kalunder)
Über den Tellerrand

Merkwürdig: Grabsteine mit QR-Codes

Merkwürdig
(Quelle: Fotolia)
In unserer Rubrik Merkwürdig verlinken wir Kurioses und Interessantes aus dem ICT-Universum.

[1] Apples ausverkaufte Entwicklerkonferenz ist für Apple-Jünger dasselbe wie ein Justin-Bieber-Konzert für hormongeschwängerte Teenager: ein Highlight. Um die mittlerweile ausverkaufte Konferenz besuchen zu können, geht ein Apple-Fan nun einen ganz neuen Weg. Für eines der personalisierten Tickets will er sogar seinen Namen ändern. Liebe nimmt manchmal seltsame Züge an.

[2] Liebe im Internet ist auch das Thema einer Studie. Internetbetrüger gehen nämlich immer öfters den Weg der vorgegaukelten Liebe, um Ahnungslose abzuzocken. Die psychologische Teilstudie will herausgefunden haben, dass eine solche Erfahrung sogar zu einem Trauma führen kann.

[3] Gefühle sind eben nicht immer so einfach. Dennoch will Samsung offenbar Maschinen zumindest das Erkennen von Gefühlen beibringen. Wie anders liesse sich sonst die Technologie erklären, an der Samsung arbeitet? Der Elektronikriese hat bereits letzten Herbst ein Patent zur Emotionserkennung auf Smartphones, Tablets und anderen Geräten eingereicht. Ob Maschinen in Zukunft das können, was Menschen allzu oft nicht gelingt?

[4] Auch Dankbarkeit ist eine Gefühlsregung. Die wird dem 92-jährigen Hyman Strachman aus New York seit einigen Jahren vor allem von in Übersee stationierten amerikanischen Soldaten entgegengebracht. Der rüstige Rentner schickt den Truppen nämlich als ältester Raubkopierer der Welt regelmässig Pakete mit kopierten Filmen, ohne ein Entgelt zu verlangen. Sogar die Filmindustrie drückt für den Patrioten ein Auge zu.

[5] Errungenschaften, die auch den Tod überdauern sollen, können in Zukunft nach dem Ableben auf dem Grabstein gespeichert werden. Ein deutscher Steinmetz präsentierte nämlich die Idee eines QR-Codes, der an Grabsteinen angebracht wird und mittels Mobiltelefon auf eine Internetseite führt. Dort sollen die Hinterbliebenen die Erinnerungen an den Verstorbenen lebendig halten können. Oder vielleicht auch Informationen speichern? Das würde den Besuch eines Friedhofs auf makabre Art und Weise interessant machen.

[6] Schwedens Königin Silvia findet ihrerseits den Softwarehersteller SAP so interessant, dass sie dem Unternehmen zum 40. Geburtstag flugs ein Ständchen singt. Ein Youtube-Video sucht man allerdings vergebens.

[1] Apples ausverkaufte Entwicklerkonferenz ist für Apple-Jünger dasselbe wie ein Justin-Bieber-Konzert für hormongeschwängerte Teenager: ein Highlight. Um die mittlerweile ausverkaufte Konferenz besuchen zu können, geht ein Apple-Fan nun einen ganz neuen Weg. Für eines der personalisierten Tickets will er sogar seinen Namen ändern. Liebe nimmt manchmal seltsame Züge an.

[2] Liebe im Internet ist auch das Thema einer Studie. Internetbetrüger gehen nämlich immer öfters den Weg der vorgegaukelten Liebe, um Ahnungslose abzuzocken. Die psychologische Teilstudie will herausgefunden haben, dass eine solche Erfahrung sogar zu einem Trauma führen kann.

[3] Gefühle sind eben nicht immer so einfach. Dennoch will Samsung offenbar Maschinen zumindest das Erkennen von Gefühlen beibringen. Wie anders liesse sich sonst die Technologie erklären, an der Samsung arbeitet? Der Elektronikriese hat bereits letzten Herbst ein Patent zur Emotionserkennung auf Smartphones, Tablets und anderen Geräten eingereicht. Ob Maschinen in Zukunft das können, was Menschen allzu oft nicht gelingt?

[4] Auch Dankbarkeit ist eine Gefühlsregung. Die wird dem 92-jährigen Hyman Strachman aus New York seit einigen Jahren vor allem von in Übersee stationierten amerikanischen Soldaten entgegengebracht. Der rüstige Rentner schickt den Truppen nämlich als ältester Raubkopierer der Welt regelmässig Pakete mit kopierten Filmen, ohne ein Entgelt zu verlangen. Sogar die Filmindustrie drückt für den Patrioten ein Auge zu.

[5] Errungenschaften, die auch den Tod überdauern sollen, können in Zukunft nach dem Ableben auf dem Grabstein gespeichert werden. Ein deutscher Steinmetz präsentierte nämlich die Idee eines QR-Codes, der an Grabsteinen angebracht wird und mittels Mobiltelefon auf eine Internetseite führt. Dort sollen die Hinterbliebenen die Erinnerungen an den Verstorbenen lebendig halten können. Oder vielleicht auch Informationen speichern? Das würde den Besuch eines Friedhofs auf makabre Art und Weise interessant machen.

[6] Schwedens Königin Silvia findet ihrerseits den Softwarehersteller SAP so interessant, dass sie dem Unternehmen zum 40. Geburtstag flugs ein Ständchen singt. Ein Youtube-Video sucht man allerdings vergebens.

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