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19.06.2012 16:37 (Miriam Kalunder)
Über den Tellerrand

Merkwürdig: How to Shitstorm

merkwürdig
(Quelle: Fotolia)
In unserer Rubrik Merkwürdig verlinken wir Kurioses und Interessantes aus dem ICT-Universum.

[1] Auf Technik ist eben nicht immer Verlass. Das musste ein kanadischer Anwalt erfahren. Er verlor durch einen Hardwarefehler seiner Backuplösung "Time Capsule" von Apple sämtliche Babyfotos seines Sohnes. Er verklagt Apple nun auf ein Schmerzensgeld von 25'000 kanadischen Dollar.

[2] Verklagt wurde auch The Oatmeal-Zeichner Matthew Inman. Der Anwalt Charles Carreon verklagte den Zeichner auf 20'000 US-Dollar Schadenersatz, weil dieser eine Website verunglimpfte, auf der seine Bilder ungefragt veröffentlicht wurde. Inman stellte den Anwalt daraufhin mit einem bitterbösen Comic prompt an den virtuellen Pranger. Carreon wiederum deckte Inman und weitere Beteiligte mit Klagen ein. Ein Ende des Streits ist nicht in Sicht.

[3] Einsichtiger als Carreon reagierte eine schottische Schulbehörde, nachdem ein regelrechter Shitstorm über sie hereingebrochen war. Sie erlaubten der neunjährigen Martha Paynes wieder, ihr Schulkantinen-Essen zu fotografieren, zu bewerten und auf ein Blog zu stellen. Zuvor hatten sie es ihr kurzerhand verboten und eine Welle der Entrüstung provoziert.

[4] Apropos Shitstorm: Nach seiner Klassifizierungsskala hat der Schweizer Werber Daniel Graf eine Anleitung zur erfolgreichen Lancierung eines Shitstorms präsentiert. Die zehn praktischen Tipps hat Graf mit einem Direktbetroffenen erarbeitet.

[5] Wer von Shitstorms genug hat, der könnte sich vielleicht bei einer Partie Civilizations II entspannen. Seit einigen Tagen kann man einen Spielstand herunterladen, indem sich die Spielvölker in der seit zehn (!) Jahren laufenden Partie noch auf die klassische Art bekämpfen.

[6] Seit es Spiele gibt, gibt es vor allem bei Onlinespielen auch die von ehrlichen Spielern ungern gesehene Möglichkeit, Items und die Spielwährung gegen Bares zu erwerben. Südkorea will dem nun von staatlicher Seite aus entgegenwirken und plant offenbar, den Handel mit virtuellen Gegenständen aus Computerspielen zu verbieten. Der Handel fördere gesellschaftliche Probleme. Ob das nun die Chinafarmer stärken wird?

[1] Auf Technik ist eben nicht immer Verlass. Das musste ein kanadischer Anwalt erfahren. Er verlor durch einen Hardwarefehler seiner Backuplösung "Time Capsule" von Apple sämtliche Babyfotos seines Sohnes. Er verklagt Apple nun auf ein Schmerzensgeld von 25'000 kanadischen Dollar.

[2] Verklagt wurde auch The Oatmeal-Zeichner Matthew Inman. Der Anwalt Charles Carreon verklagte den Zeichner auf 20'000 US-Dollar Schadenersatz, weil dieser eine Website verunglimpfte, auf der seine Bilder ungefragt veröffentlicht wurde. Inman stellte den Anwalt daraufhin mit einem bitterbösen Comic prompt an den virtuellen Pranger. Carreon wiederum deckte Inman und weitere Beteiligte mit Klagen ein. Ein Ende des Streits ist nicht in Sicht.

[3] Einsichtiger als Carreon reagierte eine schottische Schulbehörde, nachdem ein regelrechter Shitstorm über sie hereingebrochen war. Sie erlaubten der neunjährigen Martha Paynes wieder, ihr Schulkantinen-Essen zu fotografieren, zu bewerten und auf ein Blog zu stellen. Zuvor hatten sie es ihr kurzerhand verboten und eine Welle der Entrüstung provoziert.

[4] Apropos Shitstorm: Nach seiner Klassifizierungsskala hat der Schweizer Werber Daniel Graf eine Anleitung zur erfolgreichen Lancierung eines Shitstorms präsentiert. Die zehn praktischen Tipps hat Graf mit einem Direktbetroffenen erarbeitet.

[5] Wer von Shitstorms genug hat, der könnte sich vielleicht bei einer Partie Civilizations II entspannen. Seit einigen Tagen kann man einen Spielstand herunterladen, indem sich die Spielvölker in der seit zehn (!) Jahren laufenden Partie noch auf die klassische Art bekämpfen.

[6] Seit es Spiele gibt, gibt es vor allem bei Onlinespielen auch die von ehrlichen Spielern ungern gesehene Möglichkeit, Items und die Spielwährung gegen Bares zu erwerben. Südkorea will dem nun von staatlicher Seite aus entgegenwirken und plant offenbar, den Handel mit virtuellen Gegenständen aus Computerspielen zu verbieten. Der Handel fördere gesellschaftliche Probleme. Ob das nun die Chinafarmer stärken wird?

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