NSA überwacht mit Schweizer Technologie
Der US-Nachrichtendienst NSA setzt laut Radio Télévision Suisse eine Spracherkennungstechnologie aus der Westschweiz ein.
Kennen Sie IDIAP? Das "Dalle Molle Institute for Perceptual Artificial Intelligence" wurde 1991 von der Stadt Martigny, dem Kanton Wallis, der ETH Lausanne, der Universität Genf und Swisscom gegründet und hat sich auf Spracherkennung spezialisiert. Radio Télévision Suisse meldet nun, dass das Forschungsinstitut mit der NSA zusammenarbeite.
Der US-Nachrichtendienst habe IDIAP kontaktiert und sein Interesse an Technologien zur Spracherkennung bekundet. Die NSA sei vor allem daran interessiert, Dialekte besser unterscheiden zu können, "zum Beispiel arabische". Laut RTS ist die Technik nun bei der NSA im Einsatz.
Laut Washington Post und Guardian überwacht der US-Nachrichtendienst Internetkonzerne wie Microsoft, Yahoo, Google, Facebook und Apple. Geheimdienstchef James R. Clapper hat dies gar offiziell bestätigt.
Update: François Foglia, stellvertretender Direktor des IDIAP, hat mit unserer Westschweizer Redaktion gesprochen: Ob NSA Technologien von IDIAP verwende, sei unklar. Seine Aussagen finden Sie in diesem Artikel.
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