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14.01.2016 11:16 (Christoph Grau und Coen Kaat)
Juniper Research

Konsumenten noch nicht von Smartwatches überzeugt

Smartwatches könnten sich als Mode-Accessoire etablieren. Hier zu sehen: die Huawei Watch.
Smartwatches könnten sich als Mode-Accessoire etablieren. Hier zu sehen: die Huawei Watch. (Quelle: Huawei)
Jede zweite abgesetzte Smartwatch kommt von Apple. Andere Hersteller hinken hinterher. Bei Konsumenten ist der Smartwatch-Trend noch nicht richtig angekommen.

Juniper Research hat sein Analyse für den Smartwatch-Markt 2015 vorgelegt. Wie die Marktforscher schreiben, kam im vergangenen Jahr jede zweite Smartwatch aus dem Hause Apple. Smartwatches mit Android-Wear kommen zusammen auf einen Anteil von 10 Prozent. Samsungs Gear S2 habe sich nicht gut verkauft. Die Smartwatch verwendet Samsungs eigenes OS Tizen. Zum Marktanteil machte Juniper keine Angaben.

Laut Juniper-Analyst James Moar "warten Smartwatches noch auf ihren Markt". Unter den Konsumenten hätte sich diese Gerätekategorie noch nicht richtig durchgesetzt, da die Vorteile und Anwendungsbereiche nicht klar ersichtlich seien. Laut Juniper liegt es vorrangig an den Konsumenten, ob sich die Geräteklasse durchsetzen werde.

Wenig Verbreitung ausserhalb APAC

Der Trend-Report von GWI für das Jahr 2016 untersützt diese Haltung. In dem Report gaben 10 Prozent der befragten an, eine Smartwatch zu besitzen. In vielen etablierten Märkten liegen die Nutzerzahlen jedoch viel tiefer, wie GWI mitteilt.

Die hohen Nutzerzahlen sind der Region APAC (Asien-Pazifik) zu verdanken – insbesondere Hong Kong, Singapur, China und Indien. Diese Märkte werden gemäss GWI durch eine breite Auswahl an kostengünstigen Geräten überflutet. Diese kosten teilweise weniger als 20 US-Dollar pro Einheit.

Die Premium-Produkte von Samsung und Apple seien zwar bereits seit einer Weile erhältlich, aufgrund des höheren Preises hätten sie sich jedoch noch nicht im gleichen Ausmass durchsetzen können.

Den jungen fehlt das Geld, den alten das Interesse

Teilt man die Verbreitung nach Altersgruppen auf, zeigt sich folgendes Bild. Die Wearables finden ihre Abnehmer vor allem unter den 24- bis 34-jährigen. Die Altersgrupe der 16 bis 24-jährigen führt laut dem Report zwar die Smartphone-Nutzung an. Ausserhalb der Region APAC liegen Smartwatches allerdings häufig ausserhalb des Budgets. Bei der Altersgruppe 45+ fehle schlicht das Interesse an den Smartwatches.

Dier Hersteller von Smartwatches müssten daher an ihrem Preis-Leistungs-Verhältnis arbeiten, schliesst GWI aus ihrer Marktanalyse. Solange sie dieses nicht verbessern würden, könnten sie nicht aus ihrem Nischendasein herausbrechen.

Juniper Research hat sein Analyse für den Smartwatch-Markt 2015 vorgelegt. Wie die Marktforscher schreiben, kam im vergangenen Jahr jede zweite Smartwatch aus dem Hause Apple. Smartwatches mit Android-Wear kommen zusammen auf einen Anteil von 10 Prozent. Samsungs Gear S2 habe sich nicht gut verkauft. Die Smartwatch verwendet Samsungs eigenes OS Tizen. Zum Marktanteil machte Juniper keine Angaben.

Laut Juniper-Analyst James Moar "warten Smartwatches noch auf ihren Markt". Unter den Konsumenten hätte sich diese Gerätekategorie noch nicht richtig durchgesetzt, da die Vorteile und Anwendungsbereiche nicht klar ersichtlich seien. Laut Juniper liegt es vorrangig an den Konsumenten, ob sich die Geräteklasse durchsetzen werde.

Wenig Verbreitung ausserhalb APAC

Der Trend-Report von GWI für das Jahr 2016 untersützt diese Haltung. In dem Report gaben 10 Prozent der befragten an, eine Smartwatch zu besitzen. In vielen etablierten Märkten liegen die Nutzerzahlen jedoch viel tiefer, wie GWI mitteilt.

Die hohen Nutzerzahlen sind der Region APAC (Asien-Pazifik) zu verdanken – insbesondere Hong Kong, Singapur, China und Indien. Diese Märkte werden gemäss GWI durch eine breite Auswahl an kostengünstigen Geräten überflutet. Diese kosten teilweise weniger als 20 US-Dollar pro Einheit.

Die Premium-Produkte von Samsung und Apple seien zwar bereits seit einer Weile erhältlich, aufgrund des höheren Preises hätten sie sich jedoch noch nicht im gleichen Ausmass durchsetzen können.

Den jungen fehlt das Geld, den alten das Interesse

Teilt man die Verbreitung nach Altersgruppen auf, zeigt sich folgendes Bild. Die Wearables finden ihre Abnehmer vor allem unter den 24- bis 34-jährigen. Die Altersgrupe der 16 bis 24-jährigen führt laut dem Report zwar die Smartphone-Nutzung an. Ausserhalb der Region APAC liegen Smartwatches allerdings häufig ausserhalb des Budgets. Bei der Altersgruppe 45+ fehle schlicht das Interesse an den Smartwatches.

Dier Hersteller von Smartwatches müssten daher an ihrem Preis-Leistungs-Verhältnis arbeiten, schliesst GWI aus ihrer Marktanalyse. Solange sie dieses nicht verbessern würden, könnten sie nicht aus ihrem Nischendasein herausbrechen.

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