Schweiz stimmt für bessere Nutzung des Funkspektrums
An einer Konferenz in Polen hat die Schweiz der Deklaration zur besseren Nutzung des Funkspektrums zugestimmt.
Die Schweiz hat der Deklaration der europäischen Minister für eine bessere Nutzung des Funkspektrums zugestimmt. Laut dem Bundesamt für Kommunikation wurde sie an der Konferenz verabschiedet, die Entwicklungsperspektiven im elektronischen Kommunikationsmarkt der Europäischen Union (EU) aufzeigte und vom 19. bis 20. Oktober 2011 in Warschau stattfand. Auf Einladung des polnisch präsidierten EU-Ministerrates hatte der Bundesrat entschieden, eine Schweizer Delegation an die Gespräche zu entsenden.
Die europäische Konferenz zum elektronischen Kommunikationsmarkt hat gezeigt, woran sich die Entwicklung dieses Bereiches orientiert: Die beiden Kernthemen waren die Koordination und Verwaltung des Funkspektrums sowie der Ausbau der Netzwerke der neuen Generation (Next Generation Access, NGA). Für das Fernmeldewesen zuständige Minister und ranghohe Vertreter der EU- und EFTA-Staaten, von Drittländern, der Europäischen Kommission, des europäischen Parlaments und der internationalen Fernmeldeunion (ITU) sowie Telekommunikationsexperten nahmen an diesem Treffen teil.
Am Schluss der Konferenz wurde eine Deklaration der Minister über eine bessere Verwendung des Funkspektrums genehmigt. Sie befasst sich mit der Frequenznutzung durch elektronische Kommunikationsdienste, mit der internationalen Koordination und dem Einbezug anderer Frequenznutzern. Die Strategie der Schweiz im Bereich der Spektrumsverwaltung stimme mit den gemeinsam formulierten Grundsätzen der Deklaration überein, lässt das Bundesamt verlauten.
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