Gewinneinbruch bei HTC
Der Smartphone-Hersteller verbucht im ersten Quartal 2012 70 Prozent weniger Gewinn als in der Vorjahresperiode. Die Umstellung auf neue Produkte sei dafür verantwortlich.
HTC gab heute die Zahlen für das erste Quartal 2012 bekannt. Der Smartphone-Hersteller muss einen massiven Umsatz- und Gewinnrückgang verbuchen, schreibt das Unternehmen aus Taiwan in einer Pressemitteilung.
Der Nettogewinn nach Steuerabzug sank von 14,8 auf 4,5 Milliarden taiwanesische Dollar (NT$). Dies entspricht einem Rückgang von 70 Prozent auf umgerechnet 140 Millionen Franken (Kurs vom 10. April). Das Unternehmen verlor damit deutlich stärker als erwartet. Im Februar rechnete HTC noch mit einem Einnahmenverlust von 11,6 Prozent. Der Umsatz sank etwas weniger stark von knapp 104,2 (3,2 Mia. Franken) auf 67,8 Milliarden NT$ (2,1 Mia. Franken) oder um 35 Prozent.
HTC begründet das schlechte Ergebnis mit der Umstellung auf neue Produkte, gibt sich aber trotzdem optimistisch. So erhofft sich das Unternehmen von der neuen Serie „One“, die mit schnellen Grafikchips und verbesserten Funktionen punkten soll, im zweiten Quartal 2012 einen Aufschwung.
Nach den Schätzungen von IDC verkaufte HTC im letzten Jahr 8,9 Prozent aller Smartphones weltweit und nahm somit den fünften Rang knapp hinter dem Blackberry-Hersteller RIM (10,4 Prozent) ein.
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