Microsoft gewinnt erneut gegen Motorola
Motorola verletzt mit virtuellen Tastaturen auf seinen Smartphones ein Patent von Microsoft, entschied das Landgericht München.
Der Softwareriese Microsoft hat in Deutschland erneut eine Patentstreitigkeit gegen die Google-Tochter Motorola gewonnen. Gemäss Spiegel Online entschied das Landgericht München gestern, dass der Handy-Hersteller bei seinen virtuellen Tastaturen auf Smartphones gegen ein Patent von Microsoft verstosse.
Konkret geht es um ein Patent, dass ein "System zur virtuellen Eingabe" beschreibt. Bei einem Smartphone betrifft das Patent eine Software, die das Buchstaben-, Zahlen- und Zeichenfeld auf die Geräte bringt, die keine Tastatur haben.
Mit einem reinen Software-Update im Android-Betriebssystem sei die Patentverletzung schwer zu beheben. Deswegen werde Microsoft vermutlich entweder Lizenzzahlungen von Google verlangen oder möglicherweise auch Verkaufsverbote gegen Motorola-Geräte anstreben. Google wiederum kann gegen das Urteil Berufung einlegen.
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