Bis zu 300 Euro pro nichtverkauftes iPhone
Europäische Telkos haben bei der EU Beschwerde gegen die Verträge mit Apple eingelegt. Laut einem Insider sollen die Telkos pro nichtverkauftem iPhone bis zu 300 Euro zahlen müssen.
Europäische Telkos haben gegen die Verträge mit Apple, die den Verkauf des iPhones regeln, Beschwerde eingelegt, wie die "Presse" berichtet. Zwar handle es sich sich um keine offizielle Beschwerde. Die EU bestätigte gegenüber der "Presse" aber, dass man wegen der Verträge ermittle.
200 Euro pro nichtverkauftem iPhone
Apple schreibt vor, wie viele Handys man in einem bestimmten Zeitraum verkaufen muss, sagt ein Mitarbeiter eines österreichischen Mobilfunkbetreibers gegenüber der "Presse". "Erreicht man diese Zahl nicht, muss man pro nicht verkauftem Handy zwischen 200 und 300 Euro an Apple als Werbekostenzuschuss bezahlen."
Kaum Mitspracherecht
Bei den Werbespots hätten die Telkos kaum Mitspracherecht, obwohl sie die Kosten für die Spots tragen. "Wir dürfen am Ende unser Logo einblenden, aber das war's", erklärt ein Mitarbeiter eines anderen Telkos gegenüber der "Presse". Auch die Präsentation der iPhones in den Filialen sei von Apple vorgeschrieben.
Die Telkos haben diesen Verträgen zugestimmt, da sie froh waren, das iPhone überhaupt verkaufen zu können, heisst es weiter. Apple habe seine Marktmacht geschickt eingesetzt. In einer Stellungnahme erklärt das Unternehmen gegenüber der "Presse", dass alle Verträge den lokalen Gesetzen und Vorschriften entsprechen würden.
Situation in der Schweiz
Die Schweizer Telkos Swisscom, Sunrise und Orange wollten sich auf Anfrage der Redaktion nicht dazu äussern, ob in der Schweiz ähnliche Verträge mit Apple exisitieren. Man kommuniziere grundsätzlich keine Vertragsdetails mit Lieferanten.
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