Suizide bei Foxconn
Die NGO Südwind berichtet über Suizide in einer chinesischen Fabrik des Auftragsfertigers Foxconn.
Zwei Foxconn-Mitarbeiter sollen sich vom Dach einer Fabrik in Zhenzhou gestürzt haben, schreibt die Nichtregierungsorganisation Südwind in einer Medienmitteilung. "Angeblich mussten die Arbeiterinnen und Arbeiter daraufhin Verträge unterschreiben, in denen sie sich dazu verpflichten nicht mit Medien über die Selbstmorde zu reden", zitiert Südwind Andrea Ben Lassoued, Leiterin der Kampagne Clean-IT.
Die Fabrik sei nun im "Silent Mode": Gespräche unter mehr als zwei Personen seien nur in speziellen Bereichen erlaubt und geredet werden dürfe nur noch über arbeitsrelevante Inhalte. Lassoued vermutet, dass diese Disziplinierungsmassnahmen mit Apples Rückgabe von fünf Millionen iPhones 5 an Foxconn wegen Qualitätsmängel zu tun haben könnten. Beweise legt Südwind dafür allerdings keine vor.
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