Microsoft nervt sich über Youtube-Blockade von Google
Google hat eine Youtube-App von Microsoft für Windows Phone blockiert. Die Sperrung der App sei völlig unbegründet, findet Microsoft. Google kontert, dass Microsoft selbst schuld sei.
Drei Tage ist es her, seit Microsoft eine neue Youtube-App für Windows Phone veröffentlicht hat. Diese verstosse gegen die Nutzungsbedingungen, liess Google gestern gegenüber Engadget verlauten - und plötzlich funktionierte die Software nicht mehr. Mit der gleichen Begründung blockte Google die App bereits im Januar 2013.
"Die Grenzen von Googles Offenheit"
Die Blockade überrascht, da Google und Microsoft im Mai eigentlich angekündigt hatten, gemeinsam eine App für Windows Phone zu entwickeln. Google wirft Microsoft nun aber vor, sich nicht an Abmachungen zu halten. Microsoft habe versprochen, die neue App in HTML5 zu entwickeln und sein Wort gebrochen. Zudem verstosse die App gegen die Nutzungsbedingungen von Youtube, sagt Google.
Microsoft reagiert auf die Blockade scharf. In einem Statement unter dem Titel Die Grenzen von Googles Offenheit schreibt der Konzern, dass die App stark angepasst worden sei: Videos auf Youtube lassen sich nicht mehr runterladen, die Werbung von Google wird wieder angezeigt und die Privatsphären-Einstellungen respektiert. HTML5 sei getestet worden, doch die Arbeit mit Google sei noch im Gang.
"Es scheint, als ob Google die Gründe für die Blockade konstruiert, sodass unsere Nutzer nicht das gleiche Youtube-Erlebnis haben können wie auf Android oder iOS", schreibt David Howard, der Vize-Chefjurist von Microsoft. "Die Stolpersteine, die uns Google in den Weg legt, sind unmöglich zu umgehen - und Google weiss das."
ISE 2027: Pro-AV-Messe erhält zweiten Standort
Kanton Zürich testet selbstfahrende Autos im ÖV
Freiburger Polizei deckt umfangreichen Onlinebetrug mit gestohlenen Bankdaten auf
Die Sensefrau und der Enshittificator
KI-Agenten greifen Hunderte Onlineshops an und stehlen Kreditkartendaten
Zukunftsarena von T-Systems rückt KI und Souveränität in den Fokus
Wie sich Werte, Kultur und Technologie über M365 verbinden lassen
Update: Nationalrat will eine souveräne Schweizer KI-Infrastruktur
Inventx ernennt neuen Leiter Banking