RSA warnt vor eigener Software
Die Sicherheitsfirma RSA warnt vor ihrer eigenen Verschlüsselungssoftware Bsafe. Offenbar beinhaltet diese eine Hintertür, die von der NSA genutzt werden könnte.
Die Cybersicherheitsfirma RSA warnt vor dem Gebrauch ihrer eigenen Verschlüsselungssoftware Bsafe. Den Kunden sei "dringend empfohlen" ein alternatives Produkt zu verwenden, wie die BBC ein E-Mail des Unternehmens an Entwickler zitiert.
Beim Produkt der EMC-Tochter kommt ein Verfahren (Dual Elliptic Curve Deterministic Ramdom Bit) zum Einsatz, bei dem nach dem Zufallsprinzip ein Zahlencode zur Verschlüsselung generiert wird. Die Software Bsafe nutzt jedoch ein Modul, das Berichten zufolge von der NSA mitentwickelt wurde.
Gemäss den Medienberichten habe sich RSA auf Empfehlungen des US-Standardisierungsinstituts Nist (National Institute of Standards and Technology) gestützt. Wie die NZZ schreibt, habe die amerikanische Sicherheitsbehörde (NSA) diese Empfehlungen jedoch beeinflusst. Das Nist hat bereits angekündigt, die betroffene Norm erneut zu prüfen.
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