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25.09.2013 17:35 (Katharina Jochum)
Media Use Index 2013

Android wird iOS in der Schweiz bald verdrängen

Chart Smartphone OS
(Quelle: Y&R Group Switzerland)
Das mobile Internet wächst unaufhaltsam. Dies verkündet die von Y&R Group Switzerland durchgeführte Studie Media Use Index 2013. Alle Generationen kaufen online ein und nutzen zumindest gelegentlich auch ein mobiles Gerät dafür.

Das mobile Internet ist fester Bestandteil im Alltag der Schweizer. Dies geht aus dem aktuellen Media Use Index hervor. Gemäss der Studie ist das Internet für alle Generationen, sei es Digital Native (14 bis 29 Jahre) oder Silver Surfer (ab 55 Jahre), das wichtigste Medium. 

Obwohl der Computer noch immer der wichtigste Kanal ist, nimmt die mobile Internetnutzung konstant zu. Von den 2000 befragten Personen aus der Deutsch- sowie Westschweiz nutzen 86 Prozent das Internet. Etwa 70 Prozent der Schweizer gehen über ein Smartphone ins Internet und 31 Prozent verwenden dazu ein Tablet. Insgesamt nutzen 74 Prozent der Schweizer ein mobiles Gerät für den Internetzugang. Die mobile Internetnutzung ist gemäss der Studie über die Geschlechter gleich verteilt.

Der TV ist zwar immer noch das am häufigsten verwendete Medium, jedoch zeichnet sich hier ein Trend zum Second Screen ab. Während der Fernseher läuft, wird gleichzeitig mobil im Internet gesurft. Bei den Digital Natives ist es die Hälfte der Nutzer, die parallel zum Fernsehen mobil im Web surft. Wie die Autoren hervorheben, machen somit crossmedial verknüpfte Kampagnen, die die Zuschauer zu Interaktionen über den Second Screen zur Interaktion animieren, immer mehr Sinn. 

Apple verliert an Relevanz

In Sachen Betriebssystem für mobile Geräte zieht Andorid mit iOS gleich. Wie aus dem Index hervorgeht ist die Dominanz von Apple in der Schweiz beendet. 2012 hatte iOS noch immerhin 10 Prozent mehr Marktanteil als Android. Die Autoren prognostizieren, dass in der Schweiz Android bald die Oberhand gewinnen wird, da bei der jüngern Generation Apple deutlich an Relevanz und Wertschätzung verloren haben soll. Gemeinsam teilen sich die zwei Betriebssysteme für Smartphones rund 90 Prozent Marktanteil in der Schweiz. 

Mobil online einkaufen

Mehr als die Hälfte der Schweizer verwenden zumindest gelegentlich ein Smartphone, um Einkäufe über einen Onlineshop zu tätigen. Per PC kaufen knapp 90 Prozent und per Tablet rund ein Drittel der Schweizer online ein. 

Zu den beliebtesten Onlineshops gehören, wie bereits letztes Jahr, Ricardo, SBB und Ticketcorner. Bei den Digital Natives sind Zalando, Exlibris und Google Play vorne mit dabei; bei den Digital Immigrants gehören Leshop, Digitec und Amazon zu den populärsten Onlinegeschäften; die Silver Surfer bevorzugen die Onlinegeschäfte von SBB, Swiss und Nespresso. 

Im Allgemeinen kaufen die Jungen zwar öfters online ein, geben dabei aber kleinere Summen aus. Wie die Studie hervorhebt, geben die Digital Immigrants und Silver Surfer dabei aber erheblich mehr Geld aus und sind somit die finanziell attraktiveren Zielgruppen für Onlinegeschäfte.

Das mobile Internet ist fester Bestandteil im Alltag der Schweizer. Dies geht aus dem aktuellen Media Use Index hervor. Gemäss der Studie ist das Internet für alle Generationen, sei es Digital Native (14 bis 29 Jahre) oder Silver Surfer (ab 55 Jahre), das wichtigste Medium. 

Obwohl der Computer noch immer der wichtigste Kanal ist, nimmt die mobile Internetnutzung konstant zu. Von den 2000 befragten Personen aus der Deutsch- sowie Westschweiz nutzen 86 Prozent das Internet. Etwa 70 Prozent der Schweizer gehen über ein Smartphone ins Internet und 31 Prozent verwenden dazu ein Tablet. Insgesamt nutzen 74 Prozent der Schweizer ein mobiles Gerät für den Internetzugang. Die mobile Internetnutzung ist gemäss der Studie über die Geschlechter gleich verteilt.

Der TV ist zwar immer noch das am häufigsten verwendete Medium, jedoch zeichnet sich hier ein Trend zum Second Screen ab. Während der Fernseher läuft, wird gleichzeitig mobil im Internet gesurft. Bei den Digital Natives ist es die Hälfte der Nutzer, die parallel zum Fernsehen mobil im Web surft. Wie die Autoren hervorheben, machen somit crossmedial verknüpfte Kampagnen, die die Zuschauer zu Interaktionen über den Second Screen zur Interaktion animieren, immer mehr Sinn. 

Apple verliert an Relevanz

In Sachen Betriebssystem für mobile Geräte zieht Andorid mit iOS gleich. Wie aus dem Index hervorgeht ist die Dominanz von Apple in der Schweiz beendet. 2012 hatte iOS noch immerhin 10 Prozent mehr Marktanteil als Android. Die Autoren prognostizieren, dass in der Schweiz Android bald die Oberhand gewinnen wird, da bei der jüngern Generation Apple deutlich an Relevanz und Wertschätzung verloren haben soll. Gemeinsam teilen sich die zwei Betriebssysteme für Smartphones rund 90 Prozent Marktanteil in der Schweiz. 

Mobil online einkaufen

Mehr als die Hälfte der Schweizer verwenden zumindest gelegentlich ein Smartphone, um Einkäufe über einen Onlineshop zu tätigen. Per PC kaufen knapp 90 Prozent und per Tablet rund ein Drittel der Schweizer online ein. 

Zu den beliebtesten Onlineshops gehören, wie bereits letztes Jahr, Ricardo, SBB und Ticketcorner. Bei den Digital Natives sind Zalando, Exlibris und Google Play vorne mit dabei; bei den Digital Immigrants gehören Leshop, Digitec und Amazon zu den populärsten Onlinegeschäften; die Silver Surfer bevorzugen die Onlinegeschäfte von SBB, Swiss und Nespresso. 

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    Andre Horstmann- UNREGISTRED

    Dass Apple an Relevanz verliert, ist ein Trugschluss. Der Marktanteil von Android mag jenen von iOS ja bald aufgeholt haben, das gilt jedoch (noch lange) nicht für die mobile Internetnutzung in der Schweiz. Hier liegt iOS noch weit vorne: http://gs.statcounter.com/#mobile_os-CH-monthly-201209-201309

    9. Oktober 2013 - 10:04
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    Keller Martin- UNREGISTRED

    Dem Kommentar von Gregor kann ich mich nur anschliessen. Unsere Firma produziert relativ viele Business-Applikationen. Absolut Vorrang hat für alle Kunden ausschliesslich iOS - dies anhand von ihnen erhobenen Nutzungszahlen (und die sprechen Bände!).

    30. September 2013 - 14:39
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    Gregor Bernegger- UNREGISTRED

    Die Studie widerspiegelt nicht die Realität und die Interpretation ist falsch: produzierte und an den Fachhandel verkaufte Geräte ist ungleich genutzte Geräte. Das beweisen Webseiten-Statistiken sowie Datenvolumen-Statistiken der Telecom-Anbieter. Jeder, der im ZVV mit der S-Bahn pendelt kann die Smartphones mal zählen. Schätzungsweise 80% fummeln an einem iPhone rum.

    25. September 2013 - 21:03
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