US-Richter stuft NSA-Überwachung als verfassungswidrig ein
Ein US-Bundesrichter hat einen Entscheid gefällt, der in Zukunft möglicherweise die Praxis der NSA beeinflussen könnte.
Das massenhafte Sammeln von Telefondaten, wie es die NSA gemacht hat, ist laut dem US-Bundesrichter Richard Leon "vermutlich verfassungswidrig", wie Spiegel online berichtet. Eine Klage gegen die Praxis habe gute Erfolgsaussichten, urteilte Bundesrichter Richard Leon.
Leon zufolge verstosse die massenhafte Datenüberwachung wahrscheinlich gegen den vierten Zusatz der US-Verfassung, der unter anderem den Schutz der Privatsphäre garantieren und Bürger vor unverhältnismässigen staatlichen Durchsuchungen schützen soll, so Spiegel online, heisst es in dem Spiegel-Bericht weiter.
Wird sich etwas ändern?
Die Regierung habe nun die Möglichkeit aufgrund nationaler Sicherheitsinteressen gegen den Entscheid von Leon Einspruch einzulegen. Je nachdem, wie die Entscheidung ausfällt, müsste die NSA ihre Praxis anpassen.
Leons Entscheid beruht Spiegel online zufolge auf einer Klage der beiden Amerikaner Larry Klayman und Charles Strange, die forderten, dass das Telekommunikationsunternehmens Verizon keine Daten mehr über sie sammeln dürfe. Verizon wiederum war in die Schlagzeilen gekommen, weil bekannt worden war, dass es Verbindungsdaten an Geheimdienste weitergibt, heisst es weiter.
Cyberattacken auf Schweizer Unternehmen sind um 6 Prozent gestiegen
Sichere, robuste Konnektivität für Unternehmensanforderungen und -budgets
Samsung meldet Rekordquartal dank KI
Der Forscher, der die KI sicherer macht
Basel-Stadt führt digitale Baubewilligung ein
So können Unternehmen Lücken in ihrer digitalen Souveränität identifizieren
Microsoft fördert 11 Schweizer KI-Start-ups
Update: Seco behebt Probleme bei Auszahlungssystem
PSI entwickelt Verfahren für stabile und langlebige Festkörperbatterien