Taiwanesische Serverhersteller dank Internetriesen im Boom
Die taiwanesischen Auftragsfertiger Quanta Computer und Wiwynn erwarten aufgrund der grossen Nachfrage nach personalisierten Servern einen starken Umsatzanstieg. Besonders Internetriesen wie Amazon, Facebook und Google setzen verstärkt auf massgeschneiderte Cloudserver, aber auch KMUs interessieren sich zunehmend für das Angebot.
Der taiwanesische ODM Quanta Computer, der unter anderem Amazon, Facebook, Google und Microsoft mit Servern beliefert, erwartet für 2014 einen starken Anstieg seines Umsatzes. Digitimes zufolge geht der Zulieferer von 20 Prozent Volumenwachstum und 40 Prozent Wertzuwachs aus. Mike Yang, Leiter der Cloud-Computer-Einheit von Quanta, die auf personalisierte Server spezialisiert ist, erklärt gegenüber dem Portal, dass das Unternehmen zehn Mal mehr Anfragen seit Beginn des Jahres im Vergleich zur Vorjahresperiode erhalten hat.
Quanta Computer entwickelt gemäss Digitimes inzwischen auch personalisierte Lösungen für die privaten Clouds von KMUs. Das Unternehmen besitzt neuerdings auch Niederlassungen in den Vereinigten Staaten, in China, in Japan, in Singapur und in Deutschland und plant zusätzliche in Europa.
Wiwynn wiederum, die Filiale des ebenfalls taiwanesischen ODMs Wistron, erwartet gemäss Digitimes, dass sich ihr Umsatz dank der Nachfrage nach Cloudservern 2014 verdoppeln wird. Wiwynn beliefert unter anderem Amazon mit Servern und Facebook und Microsoft mit Storage-Material. Wistron, das Wiwynn zu 95 Prozent besitzt, plant gemäss Digitimes den Börsengang seiner Filiale bis 2018.
Internetriesen fördern den Markt für personalisierte Server
Die Internet- und Cloud-Riesen Amazon, Facebook, Google, Microsoft und Rackspace statten sich mehr und mehr mit Servern aus, die speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind und von Zulieferern wie Wistron und Qunta angefertigt werden. Auch wenn ihr Markanteil im Vergleich zu HP, IBM oder Dell noch recht klein ist, haben die kleinen Auftragsfertiger gemäss Zahlen von Gartner zusammen im Servermarkt einen Anteil von 37 Prozent beim Absatz und 21 Prozent beim Umsatz.
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