Windows-XP-Nutzer handeln grob fahrlässig
Microsoft hat den Support für Windows XP vor einem halben Jahr eingestellt. Aus Sicherheitsgründen ruft das Unternehmen zum Update auf Windows 8.1 auf.
Im April dieses Jahres hat Microsoft den Support für Windows XP eingestellt. Aktuellen Studien zufolge nutzen allerdings immer noch viele kleinere Unternehmen und Anwender das veraltete Betriebssystem. Im Septmeber hatte Windows XP laut Statcounter immer noch einen Anteil von 12,9 Prozent und lag damit nur knapp hinter Windows 8 und 8.1 mit 14 Prozent.
Nun hat Microsoft in einer Mitteilung erneut auf die Risiken bei der Verwendung von Windows XP hingewiesen und zum Umstieg auf Windows 8.1 aufgerufen. "Windows XP auf vernetzten Firmenrechnern ist eine tickende Zeitbombe", sagt Axel Oppermann, Analyst bei Avispador. Wer jetzt noch auf XP setze, handle grob fahrlässig. Bedroht seien auch Partner und Kunden, weil sie indirekt von den Gefahren betroffen seien, die von der XP-Infrastruktur ausgehen, so Oppermann. "Es ist nicht die Frage ob, sondern wann die IT gehackt wird."
Unterstützt ein PC die Anforderungen, kann per Neuinstallation zu Windows 8 gewechselt werden. Ist die Leistung nicht ausreichend, sollten Unternehmen die Anschaffung eines neuen Rechners in Betracht ziehen, lautet der Rat von Microsoft in der Mitteilung.
Microsoft patcht aktiv ausgenutzte Sicherheitslücke in Office-Anwendungen
Der Forscher, der die KI sicherer macht
Warum Zoom-Meetings auch im 24. Jahrhundert noch doof sind
Samsung meldet Rekordquartal dank KI
Update: Seco behebt Probleme bei Auszahlungssystem
Cyberattacken auf Schweizer Unternehmen sind um 6 Prozent gestiegen
So können Unternehmen Lücken in ihrer digitalen Souveränität identifizieren
Microsoft fördert 11 Schweizer KI-Start-ups
Basel-Stadt führt digitale Baubewilligung ein