Orange gewinnt mehr Postpay-Kunden hinzu
Im dritten Quartal seines Geschäftsjahres ist der Umsatz von Orange erneut zurückgegangen. Dafür konnte der Telko mehr Postpay-Kunden für sich gewinnen.
Der Umsatz von Orange Schweiz ist den ersten neun Monaten dieses Jahres um 3,2 Prozent, auf rund 933 Millionen Franken. Das Unternehmen führt diesen Rückgang auf die wachsende "Preiserosion im Schweizer Mobilfunkmarkt zurück", wie Orange heute mitteilt. Dennoch konnte das Unternehmen den Gewinn vor Steuern und Abschreibungen um 3 Prozent steigern. Dieser wird mit 279,4 Millionen Franken angegeben.
Gesamtkundenzahl bleibt stabil
Der Telko konnte nach eigenen Angaben 2,6 Prozent mehr Postpay-Kunden für sich gewinnen. Das Unternehmen zählt nun 1,15 Millionen Abonnenten in diesem Segment. Dennoch blieb die Gesamtzahl der Orange-Kunden konstant. Dies liegt an einer Bereinigung im Prepay-Segment. Laut Mitteilung strich Orange alle Kunden, die ihre Prepay-SIM seit mehr als 12 Monaten nicht mehr genutzt hatten. Dies führte zu einem Minus von 2,8 Prozent.
Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete Orange einen Zuwachs um 71 Prozent von "mittel- und hochwertigen Datenpacketen" bei Neuabschlüssen. Dabei vedoppelte sich das Datenvolumen im letzten Jahr sogar.
Auch würden inzwischen fast die Hälfte aller Organge-Kunden die neuen Roaming-Tarife im Ausland nutzen. Diese ermöglichten es den Kunden günstiger im europäischen Ausland zu telefonieren und zu surfen.
Ausserdem investierte das Unternehmen weiterhin in den Ausbau seines 4G-Netzes. In den letzten neun Monaten waren es rund 104 Millionen Franken. Inzwischen würden 90 Prozent der Schweizer Bevölkerung das 4G-Netz von Orange erreichen.
Einladung zum Webinar: Wie E-ID und KI-Agenten das cIAM herausfordern
Update: Liechtensteiner Justizbehörde nimmt nach Cyberattacke weitere Systeme vom Netz
Meta-KI bricht aus Testumgebung aus und hackt andere Firma
Apples faltbares iPhone kommt dieses Jahr – vielleicht
Samsung geht mit KI-Speicher in die dritte Dimension
Warum Vertrauen ins sichtbare Erscheinungsbild nicht mehr reicht
Wie Schweizer Unternehmen ihre Cloud an KI anpassen
Der erste Arbeitstag eines Telefonbetrügers
Vorsicht vor "Hallo-Mama"-Trick per E-Mail und Whatsapp