Bund sucht Anbieter für neue Open-Government-Data-Plattform
Der Bund will eine neue Open-Government-Data-Plattform zur Verfügung stellen. Nun wird noch ein Anbieter gesucht, der das Projekt umsetzen und betreuen kann.
Das Schweizerische Bundesarchiv sucht im Rahmen einer Ausschreibung nach einem Anbieter, der eine neue Open-Government-Data-Plattform (OGD-Plattorm) bereitstellen und betreiben kann.
Der gesuchte Anbieter soll in Zusammenarbeit mit dem Leistungsbezüger bis maximal Ende Dezember 2024 die benötigten Dienstleistungen erbringen. Zum Auftrag gehören verschiedene Grundleistungen (GL) und Optionen (OP), unter anderem die Detailplanung und -konzeption (GL) sowie die Pflege und den Support der Open-Government-Data-Plattform für bis zu neun Jahre (OP) oder Verbesserungs- und Erweiterungsarbeiten der Plattform über maximum 3000 Stunden (OP).
Angebote können bis zum 02. Februar 2015 eingereicht werden.
Open-Government-Data-Strategie
Der Ausschreibung liegt das Projekt OGD Schweiz zugrunde, in dessen Rahmen das Informatiksteuerungsorgan des Bundes in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Bundesarchiv und mit der Bundeskanzlei eine Open-Government-Data-Strategie für die Schweiz erarbeitet hat.
Die OGD-Plattform ist ein wichtiger Bestandteil dieser Strategie, die im April vom Bundesrat verabschiedet wurde. Bisher hat der Bund mit der OGD-Pilot-Plattform opendata.admin.ch Erfahrungen gesammelt und will diese nun in der neuen Plattform umsetzen.
Hinter Open Government Data steht die Idee, Verwaltungsdaten, die keinerlei Datenschutzrestriktionen unterliegen, der Öffentlichkeit strukturiert und maschinenlesbar zugänglich zu machen, um daraus einen Mehrwert generieren zu können und mehr Transparenz zu schaffen.
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