Mitarbeiter vernachlässigen Sicherheit bei BYOD
Jeder zweite Mitarbeiter nutzt laut einer Kasperky-Studie sein mobiles Gerät auch dienstlich. Die Sicherheit wird dabei oft vernachlässigt.
Die Sicherheitsspezialisten von Kaspersky Labs haben in Zusammenarbeit mit dem Marktforscher B2B International untersucht, wie Mitarbeiter mit ihren Geräten im Geschäftsalltag umgehen. Laut einer Mitteilung der Forscher birgt der Bring-your-own-Device-Trend (BYOD) erhebliche Sicherheitsprobleme. Am stärksten betroffen seien mittlere und grosse Unternehmen.
Die Hälfte der Befragten Personen gab an, ihre privaten elektronischen Geräte auch für berufliche Zwecke zu nutzen. Von diesen speicherte mehr als ein Drittel auch geschäftliche Dateien und E-Mails auf den Geräten. Bei 11 Prozent war sogar der Zugang zum Firmennetz über VPN-Verbindungen möglich.
Nur etwas mehr als jeder zehnte Befragte unternimmt laut Kaspersky genug für die Sicherheit. Daher müssten Firmen aktiv werden. Kaspersky empfiehlt daher, dass BYOD schon in die Planung der IT-Infrastruktur einbezogen werden sollte. Ausserdem sei Sicherheitssoftware für den Schutz vor Angriffen notwendig. Durch die zentrale Verwaltung der Geräte und den Remote-Zugriff zu deren Sperrung könne noch mehr Sicherheit erzeugt werden, schreibt Kaspersky weiter.
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