Die Stadt Bern trennt sich von Microsoft und Citrix
Der Stadtrat von Bern hat einen Kredit von 8,8 Millionen Franken für neue Computer beschlossen. Damit wolle sich die Stadtverwaltung von Microsoft und Citrix lösen.
Der Stadtrat von Bern hat während einer Sitzung am 12. November eine Ablösstrategie von den Produkten von Microsoft und Citrix eingeleitet. Der Vertrag mit Microsoft laufe Ende 2018 ab, heisst es in einer Mitteilung der Parlamentarischen Gruppe Digitale Nachhaltigkeit. Danach sollen die bisher von Microsoft erbrachten Dienste für die Stadtverwaltung offen und produktneutral ausgeschrieben werden. Dieser Entscheid fiel mit einer klaren Mehrheit von 53 zu 11 Stimmen (mit 3 Enthaltungen), wie der Mitteilung weiter zu entnehmen ist.
Die Stadträte wollen rund 6,4 Millionen Franken in die Erneuerung der Plattform investieren, schreibt "Der Bund". Mit dieser Massnahme wolle der Stadtrat Geräte nutzen, die auch ohne Produkte von Microsoft und Citrix funktionieren. Für das Jahr 2017 sind laut Mitteilung 750 neue Tischcomputer und 250 Laptops vorgesehen. Zusätzlich sollen noch 1000 Smart-Clients angeschafft werden. Als Alternative kämen auch webbasierte Systeme infrage. Mit diesem Entscheid hätten auch Open-Source-Lösungen wie Linux und Libreoffice eine Chance, schreibt "Der Bund".
Zusätzlich genehmigte das Parlament einen Verpflichtungskredit in Höhe von 2,4 Millionen Franken. Mit diesem sollen die Dienstleistungen von Microsoft bis zum Vertragsende gewährleistet werden.
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