Postfinance investiert in Kölner Fintech-Start-up
Postfinance ist bei Moneymeets eingestiegen. Das deutsche Jungunternehmen will Anlegern bessere Finanzentscheidungen ermöglichen. Postfinance will vom Know-how der Firma profitieren.
Das in Köln beheimatete Fintech-Start-up Moneymeets hat einen weiteren Schweizer Investor gefunden. Die Postfinance beteiligt sich als erste Schweizer Bank. Zuvor konnte Moneymeets schon die Schweizer Woodman Asset Management Group überzeugen. Über die Höhe der Investition machen die Unternehmen keine Angaben.
Postfinance-CEO Hansruedi Köng begründet die Investition in einer Mitteilung folgendermassen: "Durch die Beteiligung an Moneymeets findet ein Wissenstransfer statt, der es uns ermöglicht, unser Know-how im Bereich des Digital Bankings weiter auszubauen und unser bestehendes Angebot noch breiter abzustützen."
Multibanking, Personal Finance Management und das Versicherungsgeschäft
Laut Postfinance handelt es sich um "ein finanzielles Investment ohne technische Schnittstellen". Die Investition sei ein Schritt, um die Ertragsstruktur von Postfinance zu diversifizieren. Die Bank wolle daher verstärkt im Bereich Corporate Venturing, also der finanziellen Beteilung an anderen Unternehmen, aktiv werden.
Johannes Cremer und Dieter Fromm gründeten Moneymeets im Jahr 2011. Gemäss Mitteilung kombiniert das Unternehmen auf einer Plattform Multibanking, Personal Finance Management und das Versicherungsgeschäft. Zielpublikum seien vor allem deutsche Privatpersonen. Die sollen mit der Plattform bessere Finanzentscheidungen treffen und Kosten sparen können. Zudem liessen sich auf der Plattform Finanzprodukte vergleichen.
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