Was den PC-Markt derzeit beschäftigt
Brexit und Währungsschwankungen: Laut IDC und Gartner sind die Absätze am PC-Markt zurückgegangen. Zu den Gewinnern zählen HP, Dell und Asus.
Der PC-Markt trudelt weiter abwärts. Die Absätze sind im zweiten Quartal dieses Jahres gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 4,5 Prozent zurückgegangen, sagen die Auguren von IDC. Ihre Kollegen von Gartner geben sich mit einem geschätzten Rückgang von 5,2 Prozent noch pessimistischer.
Die Marktforscher hatten mit einem positiven Brexit-Effekt gerechnet. Allerdings konnte auch der angekündigte EU-Austritt Grossbritanniens den PC-Markt nicht stärken.
Währungsschwankungen erschweren Absatz
Ein Problem des PC-Marktes seien steigende Preise durch eine Aufwertung des US-Dollars im Vergleich zu bestimmten regionalen Währungen, etwa in der EMEA-Region, sagt Gartner-Analyst Mikako Kitagawa.
Auch IDC macht Währungsschwankungen als ein Problem aus. Hinzu kämen politische Entwicklungen in Westeuropa und der krisengeschüttelte Nahe Osten.
Lenovo bleibt Marktführer
Laut IDC konnten HP (+5,1 Prozent), Dell (+4,2 Prozent) und Asus (+5,4 Prozent) ihre Marktanteile ausbauen. Marktführer Lenovo büsste hingegen 2,3 Zähler ein. Stärker traf es die Nummer 5 am Markt, Apple (-8,3 Prozent).
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