Stellenabbau bei der SBB-Informatik
Die SBB zentralisiert die Organisation ihrer Informatikabteilung zum kommenden Jahrensbeginn und will deshalb 80 Stellen streichen. So könnten jährlich 22,4 Millionen Franken gespart werden.
Die SBB will die aktuelle dezentral organisierte Informatik der SBB unter ein Dach bringen, berichtet "inside-it". Gemäss einer Nachricht aus der aktuellen "SBB-Zeitung" sollen die IT-Divisions- und einzelne Konzernbereiche der IT in Solution Centers zusammengeführt werden. Diese auf die Divisionen und den Konzernbereich ausgerichteten Zentren unterliegen ab 1. Januar 2012 der Leitung des SBB-CIO Peter Kummer.
Zusätzlich werde die neue Einheit "Software Engineering" gebildet, welches als Kompetenzzentrum Methoden, Werkzeuge und Ressourcen für das Software Engineering bei der SBB bündelt. Durch die Zentralisierung der SBB-Informatik sei es möglich, die IT-Gesamtkosten ab Ende 2013 jährlich um 22,4 Millionen Franken zu senken, heisst es vonseiten der SBB.
Im Zuge der Zentralisierung werden 80 Stellen abgebaut. Dieser Stellenabbau soll zu je einem Drittel interne und externe Stellen betreffen und der Rest entfällt auf die normale Fluktation im Unternehmen und den Verzicht auf Neubesetzungen. Die IT-Abteilung der SBB beschäftigt insgesamt 800 Mitarbeiter. Bei den internen Stellen werden also rund 3 Prozent an Stellen gestrichen. Die SBB betonte jedoch, dass es keine Entlassungen geben werde.
Cyberattacken auf Schweizer Unternehmen sind um 6 Prozent gestiegen
Warum nur wenige Unternehmen echten Nutzen aus KI ziehen
Mitarbeitererfahrung 2026: Was Mitarbeitende vom Arbeitsplatz erwarten
Basel-Stadt führt digitale Baubewilligung ein
Samsung meldet Rekordquartal dank KI
Microsoft fördert 11 Schweizer KI-Start-ups
Sichere, robuste Konnektivität für Unternehmensanforderungen und -budgets
AI im Marketing: Prognose für 2026
Warum Schweizer Daten in die Schweiz gehören