Linkedin schwächelt

Microsofts Azure-Umsatz fast verdoppelt

Uhr | Aktualisiert
von Coen Kaat

Im zweiten Quartal seines Geschäftsjahrs 2017 hat Microsoft leicht mehr Gewinn verbucht als im Vorjahr. Die Hardware-Segmente schwächelten jedoch. Auch Linkedin brachte nur Verluste.

Pixabay / Stevepb / CC0 Public Domain
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Microsoft hat das zweite Quartal seines Geschäftsjahrs 2017 abgeschlossen. In der Periode steigerte das Unternehmen den Umsatz um 1 Prozent gegenüber dem Vergleichsquartal im Vorjahr auf 24 Milliarden US-Dollar. Der Reingewinn betrug 5,2 Milliarden Dollar, wie Microsoft mitteilt. Eine Steigerung von 4 Prozent gegenüber dem Vergleichswert.

Verteilt auf die einzelnen Segmente zeigen die Umsatzentwicklungen ein sehr gemischtes Bild. Der Azure-Umsatz etwa stieg um 93 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Der Umsatz im Geschäftskundenbereich mit Office-365-Lösungen stieg um 47 Prozent.

Schwache Zahlen im Hardware-Geschäft

Die positiven Entwicklungen im Dienstleistungsbereich wurden allerdings durch das schwächelnde Hardwaregeschäft fast vollständig kompensiert. Der Smartphone-Umsatz etwa brach um 81 Prozent ein.

Die Surface-Produkte generierten 3 Prozent weniger Umsatz gegenüber dem zweiten Quartal des Vorjahres. Im jüngsten Quartal erwirtschaftete Microsoft einen Umsatz von etwa 1,3 Milliarden mit Surface-Geräten.

Der Umsatz im Gaming-Bereich sank um 3 Prozent auf knapp 3,6 Milliarden Dollar. Den Rückgang führt Microsoft auf das Geschäft mit Xbox-Konsolen zurück. Die schwachen Zahlen wurden zum Teil durch ein Umsatzwachstum mit Gaming-Software und -Dienstleistungen ausgeglichen. Dieses stieg um 18 Prozent.

Linkedin bringt Verluste

Die Linkedin-Übernahme wurde in der zweiten Hälfte des zweiten Quartals 2017 abgeschlossen. Microsoft listet daher erstmals auch die Ergebnisse von Linkedin in seinem Geschäftsbericht.

Der Umsatz von Linkedin betrug demnach 228 Millionen Dollar. Unterm Strich blieb ein Verlust von 100 Millionen Dollar.

Aufgrund der steigenden Cloud-Zahlen wachsen bei Microsoft auch die Sicherheitsbedenken. Das Unternehmen will in den nächsten Jahren eine Milliarde Dollar in den Bereich Cybersecurity stecken, wie Reuters berichtet. Das Geld soll für Forschung und Entwicklung verwendet werden.

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