IBM und Nestlé wollen Lebensmittel sicherer machen
IBM hat eine Partnerschaft mit verschiedenen Unternehmen der Lebensmittelbranche bekanntgegeben. Mit Hilfe der Blockchain sollen sich Lieferungen besser überwachen und Probleme schneller identifizieren lassen. Beteiligt ist auch das Schweizer Unternehmen Nestlé.
IBM hat eine Kooperation mit verschiedenen Firmen aus der Lebensmittelbranche angekündigt. Der Einsatz der Blockchain-Technologie in der Nahrungsmittel-Supply-Chain soll die Lebensmittelsicherheit erhöhen und somit Verunreinigungen, Verschwendung und Verluste vermeiden. Unter den Mitgliedern des Konsortiums ist auch das Schweizer Lebensmittelunternehmen Nestlé, wie es in einer Mitteilung heisst.
Das Blockchain-Prinzip eigne sich besonders dann, wenn ein Unternehmen die Lieferkette zurückverfolgen und bestimmte Probleme, etwa verunreinigte Produkte, identifizieren müsse. IBM habe diese Überwachung der Supply Chain vom Erzeuger bis ins Einkaufsregal zusammen mit der Supermarktkette Walmart bereits in China und den USA getestet.
Neben Nestlé sind an der Partnerschaft laut IBM auch Dole, Driscoll's, Golden State Foods, Kroger, McCormick and Company, McLane Company, Tyson Foods, Unilever sowie Walmart beteiligt. Die Blockchain "bietet allen Beteiligten eine vertrauenswürdige Umgebung, in der Transaktionen transparenter abgewickelt werden können", schreibt IBM.
Blockchain soll mehr Transparenz schaffen
Die Blockchain-Technologie stelle allen an der Supply Chain beteiligten Unternehmen stets die gleichen Informationen zur Verfügung. Sie ermögliche eine "single view of the truth", wie es Marie Wieck, IBM General Manager Blockchain, bezeichnet.
IBM habe dazu ein Angebot für Unternehmen verschiedener Grösse entwickelt. Dieses setzt laut Mitteilung auf die IBM Cloud und die Open Source-Plattform Hyperledger Fabric. Die firmeneigene Beratungsabteilung IBM Global Business Services biete ausserdem passende Blockchain-Services an.
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