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So sieht die dritte Generation von Swisscom TV aus

Uhr | Aktualisiert

Die dritte Generation von Swisscom TV ist da. Das neue Betriebssystem heisst Entertainment OS3. Die Redaktion hat sich angeschaut, was neu daran ist.

So sieht sie aus, die dritte Generation von Swisscom TV. (Source: Netzmedien)
So sieht sie aus, die dritte Generation von Swisscom TV. (Source: Netzmedien)

Eine weisse Box trägt das WLAN in die fernsten Ecken des Hauses. Ein System schützt Nutzer vor heimtückischen Phishing-Attacken. Und Swisscom TV hört nun auf die Stimme des Benutzers. Am 15. November enthüllte Swisscom Updates und ein Produkt. Die Redaktion war dabei.

Das ist das neue Swisscom TV

Swisscom TV erhält ein gänzlich neues Betriebssystem. Es heisst Entertainment OS3 – die dritte Generation des Angebots. Was ändert sich durch das Update? Der Homescreen beherbergt nun etwa 20 sogenannte Themenwelten, auf denen man durch bevorzugte TV-Genres wie Krimi, Fantasy, Serien oder Sport stöbern kann.

Dirk Wierzbitzki von Swisscom präsentiert das neue Swisscom TV. (Source: Netzmedien)

"So können Kunden aus hunderten von Sendern, 50'000 Replay-Sendungen, Apps, tausenden von Videos und Sportinhalten auf Abruf genau ihr Lieblingsprogramm finden", erläutert Dirk Wierzbitzki, der den Bereich Products & Marketing bei Swisscom leitet.

In der Nacht auf den 15. November erhielten die ersten Swisscom-Kunden das Update. Bis 24. November soll Entertainment OS3 bei allen Kunden angekommen sein.

Hilfestellungen für Gehörlose

Durch die Funktion "Smart Remote" folge Swisscom TV nun auch Sprachbefehlen. Wierzbitzki führte das gleich vor. "Ich will SRF1 schauen", sagte er, und Swisscom TV gehorchte. Die Software verstehe Schweizerdeutsch, Hochdeutsch, Französisch, Italienisch und Englisch.

Swisscom habe zudem die Hilfestellungen für Menschen mit Sinneseinschränkungen verbessert. Zum Beispiel seien nun auf der Programmübersicht alle Programme, die Untertitel anbieten, hervorgehoben. Für dieses und ähnliche Features habe man mit diversen Verbänden zusammengearbeitet.

Eine neue Box fürs WLAN

Swisscom präsentierte ausserdem die WLAN-Box. Mit ihr soll das WLAN in jede Ecke des Hauses dringen. Die Box verbinde Funktionen, die bisher auf drei verschiedenen Heimvernetzungsgeräten verteilt waren: auf den WLAN-Repeater, den WLAN-Access-Point und das TV-Verbindungskit. Sie mache auch Swisscom TV drahtlos zugänglich.

Das ist die neue WLAN-Box von Swisscom. (Source: Netzmedien)

Die WLAN-Box sei ab Dezember für Swisscom-Kunden erhältlich. Sie koste 79 Franken, was verglichen mit ähnlichen Geräten sehr kostengünstig sei. "Der Preis für Konkurrenzprodukte beginnt bei 150 Franken", sagte Wierzbitzki.

Gegen Phishing-Attacken

Auch vonseiten Security gab es eine Neuerung von Swisscom. Der Telko kündigte die Technologie Internet Guard an, die Swisscom-Kunden vor Phishing-Attacken schützen soll.

Diese Meldung erscheint künftig, wenn sich Swisscom-Kunden auf eine Phishing-Seite verirren. (Source: Netzmedien)

Dazu zapfe Swisscom eine Datenbank an, die gefährliche Maleware-Seiten speichert. Gefüttert werde die Datenbank einerseits von der Behörde Melani, anderseits von weltweiten Quellen und von Swisscom selbst.

In Kürze will Swisscom den Internet Guard testen. Offizieller Start des Systems sei Anfang 2018.

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