Künstliche Intelligenz

Google verbessert verpixelte Fotos wie Ermittler in Krimis

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Das Team von Google Brain hat eine Software entwickelt, die mehr Details in verpixelte Fotos hineinrechnet. Aktuell kann die Software Gesichter und Schlafzimmer erkennen.

Das mittlere Bild ist das Original. Das Recht das berechnete Bild von Google (Quelle: Google Brain)
Das mittlere Bild ist das Original. Das Recht das berechnete Bild von Google (Quelle: Google Brain)

Wissenschaftler von Google Brain, das Google-Team für künstliche Intelligenz, haben eine Software entwickelt, die Bilder verbessern kann. Und zwar so, wie es bisher nur in Krimis und Science-Fiction-Filmen möglich war. Dort verbessern Polizei und Ermittler mithilfe von Software unscharfe Bilder oft auf erstaunliche Art und Weise.

Googles Software existiert tatsächlich und ist einsatzbereit, wie die Google-Forscher in einem Paper erklären.

Für den Test wurden Bilder von Stars und Schlafzimmern auf 8 x 8 Pixel komprimiert. Die bereits mit Gesichtern und Schlafzimmern trainierte Software erkannte dann in einem ersten Schritt, um was es sich beim jeweiligen Bild handelte.

Zwischen 10 und 20 Prozent der Testpersonen hielten Bilder für echt

Entdeckte die Software ein Gesicht, versuchte eine zweite künstliche Intelligenz aus den vorhandenen Pixeln wieder ein Gesicht herzustellen. Auch dieses Programm trainierten die Forscher zuvor mit vielen tausend Bildern.

Mit diesen zwei Schritten gelang es ihnen, die Auflösung auf 32 x 32 Pixel zu erhöhen. Bei den Gesichtern irrte sich die Software aber manchmal beim Geschlecht der Person.

Die Forscher zeigten die Bilder Testpersonen. 10 Prozent hielten bei den Gesichtern das künstliche Bild für echt. Bei den Schlafzimmerbildern waren über 20 Prozent überzeugt von deren Echtheit.

Da ist noch Luft nach oben. Die Forscher müssen aber maximal 50 Prozent überzeugen. Denn das würde dann bedeuten, dass die Testpersonen die künstlichen nicht mehr von den echten Bildern unterscheiden können.

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