Nirgends wird so viel Geld für ICT ausgegeben wie in der Schweiz
Die Schweiz hat die höchsten ICT-Ausgaben pro Kopf. Im vergangenen Jahr waren es 3214 Euro und damit drei Prozent mehr als im Vorjahr. Die USA und Dänemark sind die nächsten in der Rangliste.
In keinem Land wird pro Kopf so viel Geld ausgegeben wie in der Schweiz. Dies berichtet der Branchenverband Bitkom unter Berufung auf Zahlen des European Information Technology Observatory (EITO).
Demnach betrugen die Pro-Kopf-Ausgaben im ICT-Bereich für das Jahr 2018 3214 Euro. Das ist mehr als das Doppelte des europäischen Durchschnitts von 1248 Euro. EU-weit nahmen die ICT-Ausgaben im Vergleich zum Vorjahr um 2 Prozent zu. In der Schweiz betrug das Wachstum sogar drei Prozent.

(Source: Bitkom)
Die zweithöchsten ICT-Ausgaben pro Kopf haben gemäss Bitkom die USA mit 3126 Euro, angestiegen um 5 Prozent. Platz drei belegt Dänemark mit 2483 Euro und einem Anstieg von 2 Prozent. Vergleicht man die weltweiten ICT-Ausgaben mit der globalen Bevölkerungszahl, erhält man ICT-Ausgaben von rund 432 Euro pro Kopf, 4 Prozent mehr als 2017.
Bei der Berechnung habe man die ICT-Ausgaben von Konsumenten, Unternehmen sowie dem öffentlichen Sektor der Einwohnerzahl der jeweiligen Länder gegenübergestellt, erklärt Bitkom die Berechnungsmethode.
Unterteilt man die Schweizer ICT-Ausgaben nach Sektoren wird deutlich, dass Unternehmen beachtliche Beträge in die IT-Sicherheit investieren.
Welche Dienstleistungen besonders gerne eingekauft werden, lesen Sie hier.
Microsoft patcht aktiv ausgenutzte Sicherheitslücke in Office-Anwendungen
Samsung meldet Rekordquartal dank KI
So können Unternehmen Lücken in ihrer digitalen Souveränität identifizieren
AI im Marketing: Prognose für 2026
Microsoft fördert 11 Schweizer KI-Start-ups
Warum nur wenige Unternehmen echten Nutzen aus KI ziehen
Warum Schweizer Daten in die Schweiz gehören
Update: Seco behebt Probleme bei Auszahlungssystem
Cyberattacken auf Schweizer Unternehmen sind um 6 Prozent gestiegen