Bis 2026 soll jeder zehnte Schweizer Informatiker von der HSG kommen
Die Universität St. Gallen bläst zur Informatikoffensive. Eine neue School of Information and Computer Science soll neun Lehrstühle umfassen und jährlich 600 Studierende ausbilden. Vom Kanton gibt es viel Geld für den Plan.
Die Universität St.Gallen baut einen Informatik-Studiengang auf. Wie die HSG an ihrer Jahresmedienkonferenz mitteilte, will sie eine "School of Information and Computer Science" gründen. Fünf neue Lehrstühle mit rund 18 Dozierenden seien dafür geplant. Dazu sollen die bereits bestehenden vier Informatik-Lehrstühle, welche die HSG im vergangenen Jahr ins Leben rief, kommen.
Das Studienangebot wird im Rahmen der IT-Bildungsoffensive des Kantons St. Gallen eingeführt. Dieser leistet eine Anschubfinanzierung von 18,6 Millionen Franken. Ziel sei es, einen kompletten Studien- und Forschungsschwerpunkt in Computer Science aufzubauen. Dieser soll auch unternehmerische Merkmale haben.
Das Masterstudium soll rund 50 Studierende pro Jahr umfassen und 2021 starten, schreibt die HSG weiter. Der Bachelor-Studiengang mit voraussichtlich rund 100 Studierenden pro Jahr starte 2022. Im Vollausbau der Studiengänge ab 2026 sollen jeweils 500 bis 600 Informatik-Studierende an der HSG eingeschrieben sein. Das wären 10 bis 12 Prozent aller Informatik-Studierenden auf universitärem Niveau in der Schweiz.
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