Nestlé im Homeoffice: Zahlen, die schwindlig machen
Auch der Grosskonzern Nestlé hat binnen kurzer Zeit viele seiner Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt. Der Leiter der IT-Plattformen nennt Zahlen zu den getroffenen Massnahmen. So musste das Unternehmen etwa die VPN-Verbindungskapazität vervierfachen.
Die behördlich erlassenen Corona-Eindämmungsmassnahmen haben viele IT-Abteilungen vor Herausforderungen gestellt, die möglichst schnell überwunden werden mussten. Auch die Nestlé-IT hatte viel zu tun. Sie musste etwa sicherstellen, dass Mitarbeiter, die ins Homeoffice wechselten, Zugang zu den sicheren und stabilen Systemen haben. Robert Müller, Head of IT Plattforms des Westschweizer Multis mit 290'000 Mitarbeitenden, nennt in einem Linkedin-Beitrag einige Zahlen zu den getroffenen Massnahmen.
Demnach hat Nestlé seine VPN-Verbindungskapazitäten vervierfacht. Nicht weniger als 105'000 Personen können nun gleichzeitig eine Fernverbindung zur On-Site-Infrastruktur herstellen. Zudem hat die IT-Abteilung eine neue Videokonferenzlösung implementiert. Nach einem ersten erfolgreichen Test mit 13'000 IT-Mitarbeitern und Führungskräften wurde die Lösung auch bei den übrigen 187'000 Angestellten eingeführt. "Einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren war, dass wir der IT-Community kurz vor der Einführung Schulungen anboten", schreibt Robert Müller.
Parallel zu diesen Arbeiten zur Optimierung des Homeoffice musste sich die Nestlé-IT natürlich auch selbst organisieren, um die Sicherheit und ständige Aktualisierung ihrer Lösungen zu gewährleisten und die regelmässige Wartung der gesamten IT-Umgebung sicherzustellen.
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