Cisco erhöht Hardware-Preise
Die Router und Switches von Cisco sollen teurer werden. Grund dafür sind die gestiegene Nachfrage der Produkte sowie Probleme bei der Komponentenbeschaffung.
Cisco hebt die Preise seiner Router und Switches an. Grund seien die anhaltenden branchenweiten Lieferprobleme. Laut der Newsplattform "The Register" ist ein Preisanstieg von bis zu 7 Prozent zu geplant. Überraschend sei das aber nicht. Der CEO von Cisco, Chuck Robbins, sagte bereits im Mai, dass das Unternehmen mit Ressourcen-Problemen zu kämpfen hätte. Die Nachfrage sei nämlich "auf ein Hoch gestiegen, wie seit 10 Jahren schon nicht mehr" und Cisco erwäge dementsprechend eine "strategische Preiserhöhung".
"Wir überprüfen die Preisgestaltung im Rahmen unserer üblichen Geschäftspraktiken und arbeiten mit unseren Zulieferern zusammen, um unseren Kunden und Partnern das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten", erklärt ein Cisco-Sprecher gegenüber "The Register". "Wegen den anhaltenden branchenweiten Herausforderungen in der globalen Lieferkette wird Cisco seine Basispreisstruktur mit Beginn des zweiten Quartals erhöhen. Die Basispreisstruktur spiegelt die gestiegenen Kosten und die Verfügbarkeit bestimmter Komponenten sowie die damit verbundenen Herstellungs- und Versandkosten wider", zitiert die Newsplattform.
Cisco will künftig sein Angebot grösstenteils "as-a-Service" bereitstellen. Den ersten Schritt machte der Netzwerkausrüster mit einem Hybrid-Cloud-Angebot. Hier können Sie mehr darüber lesen.
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