"SAIROP" von der SATW

Plattform liefert Überblick über Schweizer KI-Forschung

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von Yannick Züllig und jor

Die Schweizerische Akademie der technischen Wissenschaften (SATW) hat eine Plattform lanciert, die einen Überblick über Schweizer Forschung zur künstlichen Intelligenz liefern soll. Das Projekt nennt sich Swiss Artificial Intelligence Research Overview Platform - kurz: SAIROP.

(Source: Gerd Altmann / Pixabay)
(Source: Gerd Altmann / Pixabay)

Das Projekt "Swiss Artificial Intelligence Research Overview Platform" (SAIROP) soll Schweizer Forschungsarbeiten sowie Forscherinnen und Forscher auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz auf einer Plattform vereinen. Ziel ist es, eine detaillierte Übersicht über die KI-Kompetenzen in der Forschungslandschaft der Schweiz darzustellen, wie die Schweizerische Akademie der technischen Wissenschaften (SATW) mitteilt.

Die SATW spannte für das Projekt mit neun Partnerorganisationen zusammen, unter anderem mit der Stiftung Switch, dem Verein Switzerland Global Enterprise (S-GE) und dem KI-Unternehmen Swiss Cognitive.

Die involvierten Partner befragten Schweizer Forschungsinstitute und führten Informationen zu aktuellen Forschungsprojekten aus öffentlich zugänglichen Datenquellen zusammen. Die Datenaufbereitung und -kuration sei aufgrund der grossen Diversität aufwendig, heisst es in der Mitteilung. Auf der Plattform seien Informationen zu aktuellen Forschungsprojekten nun besser zugänglich.

Aktuell finden sich auf sairop.swiss Daten zu Forschungseinrichtungen, aktuellen Projekten mit Startjahr 2021 und Fachpersonen, die in der Schweiz zu und mit KI forschen. Die Daten sollen laufend ergänzt und aktualisiert werden. Ausserdem werde man die Plattform künftig mit weiteren relevanten Informationen anreichern, um eine noch bessere Übersicht über das Forschungsfeld und dessen Auswirkungen auf die Gesellschaft zu ermöglichen.

Apropos KI: Pascal Kaufmann, CEO von Mindfire und Gründer des KI-Zentrums Lab42, klärt im Interview einige Missverständnisse über künstliche Intelligenz auf und spricht darüber, warum Big-Data-Ansätze für ein kleines Land wie die Schweiz nicht besonders Erfolg versprechend sind.

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