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Microsoft ergänzt Azure mit Lösungen von Pivotal und IBM

Uhr | Aktualisiert

Microsofts Azure wächst. Mitteilungen zufolge unterstützt Azure nun IBMs Infrastructure-as-a-Service Spectrum und Pivotals Entwicklerplattform Cloud Foundry.

(Quelle: Nicholas A. Tonelli https://www.flickr.com/photos/nicholas_t/ (CC BY 2.0))
(Quelle: Nicholas A. Tonelli https://www.flickr.com/photos/nicholas_t/ (CC BY 2.0))

Pivotal und Microsoft sind näher zusammen gerückt. Die Entwicklerplattform Cloud Foundry wird nativ in Microsofts Cloud Azure verfügbar sein, wie die Hersteller mitteilen. Die Idee dahinter: Cloud Java und .Net-Apps miteinander verbinden.

Gemäss Mitteilung wird Azure Pivotals Cloud Foundry Ops Manager unterstützen. Mit dem Tool können Anwender Services über ein kachelartiges Interface ausrollen. Die Oberfläche erinnert an Windows 10.

Laut Microsoft ist Cloud Foundry bereits seit November 2015 via Azure verfügbar. Die jetzt angekündigte Zusammenarbeit ziele aber konkreter auf gemeinsame Kunden der Anbieter ab. Zu den Neuerungen zählen etwa gemeinsamer Support für Java-, Spring- und 12-factor-Apps.

3,4 Millionen Tasks pro Stunde ausführen

Parallel dazu unterstützt Microsoft nun auch IBMs Spectrum Symphony und Spectrum LSF. Spectrum nutzt nach Angaben von IBM “intelligentes Workload-Management”, um die Ressourcen eines Rechenzentrums lokal und in der Cloud zu optimieren.

Spectrum ist laut IBM bis zu 150-mal schneller und auf über 160’000 Prozessorkerne skalierbar. In einem Test von Microsoft konnte Spectrum Symphony auf einem Azure-System mit 9920 Kernen 992’000 zehnsekündige Tasks in ungefähr 1000 Sekunden ausführen. Pro Stunde würde das System also 3,4 Millionen zehnsekündige Task ausführen können.

IBM-Kunden, die ihre Spectrum-Symphony- und LSF-Lizenzen in Microsofts Cloud verlagern, erhalten laut Mitteilung weiterhin Support von IBM.

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