Atos schmiedet Virtualisierungs-Allianz für Telkos
Atos hat zusammen mit Dell EMC, Intel, Juniper Networks, Red Hat und VMware eine "Network Functions Virtualisation"-Allianz gegründet. Die Initiative möchte Telkos bei der Umstellung auf virtuelle Infrastrukturen mit einer gemeinsamen Architektur und Testumgebungen unterstützen.
Der IT-Dienstleister Atos hat eine Kooperation mit Dell EMC, Intel, Juniper Networks, Red Hat und VMware verkündet. Wie das französische Unternehmen mitteilt, soll die "Network Functions Virtualisation" (NFV)-Allianz Telkos helfen, ihre Netzwerke "aus einem traditionellen, physischen Modell in eine moderne virtuelle Umgebung" zu übersetzen.
Atos möchte seinen Kunden mit der Allianz niedrigere Investitions- und Betriebskosten bieten, wie das Unternehmen schreibt. Um dies zu erreichen, hätten die Partner eine gemeinsame Architektur entwickelt, mit der sich virtualisierte Netzwerk-Infrastrukturen rasch und serienfertig installieren liessen.
"Wie vor fünf Jahren bei Cloud-Diensten beobachten wir heute eine ähnliche Zurückhaltung bezüglich der Umstellung auf NFV und sind überzeugt, dass wir unseren Kunden die Bedenken nehmen und den Übergang beschleunigen können", lässt sich Paul Davey, Atos' CTO Global Telecoms Industry, in der Mitteilung zitieren.
Neben der gemeinsamen Architektur umfasst die neue Allianz auch eine Devops-Plattform zur Simulation von Praxisszenarien. Kunden sollen so testen können, wie ihre Systeme in VMware- und OpenStack-Umgebungen funktionieren, verspricht Atos.
Ausserdem sei ein NFV-Labor in Grenoble in Planung. Dort soll das Angebot der Allianz getestet und Kunden vorgeführt werden. Konkret umfasse dies:
Entwicklung von Betriebsabläufen und der Schritte zur Leistungsoptimierung, die für die Verwaltung eines Hybrid- bzw. vollständig virtualisierten Netzwerks erforderlich seien.
Anwendung unterschiedlicher Konfigurationen und Workloads (inklusive Notfallszenarien) anhand der Kriterien Zuverlässigkeit, Skalierbarkeit, Leistungsvergleich und Reaktionsmassnahmen.
Unterstützung einer Multi-Vendor-Lösung, die Betreibern mehr Flexibilität und Auswahl biete, und gleichzeitig das gleiche Mass an Engagement und Support wie bei der Zusammenarbeit mit einzeln agierenden Telekommunikationsausrüstern umfasse.
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