UPC-Übernahme: Sunrise legt sich mit dem eigenen Hauptaktionär an
Der Sunrise-Verwaltungsrat schliesst Freenet-Vertreter von den Beratungen über die Übernahme von UPC aus. Der Streit zwischen dem Telko und seinem Hauptaktionär geht damit in eine neue Runde. Der VR wirft Freenet eigennützige Ziele vor.
Sunrise hat seinem eigenen Hauptaktionär Freenet den Krieg erklärt. Das schreibt die "Handelszeitung" und meint damit den Streit um die Übernahme von UPC in der Höhe von 6,3 Milliarden Franken. Der Verwaltungsrat von Sunrise habe verlautbart, dass Freenets Bedenken über den Deal nicht gerechtfertigt oder im Interesse aller Aktionäre seien. Freenet sei dagegen von "eigennützigen Zielen" geleitet, die das Unternehmen auf Kosten der anderen Aktionäre erreichen wolle.
Freenet sei auf einen Kompromissvorschlag von Sunrise nicht eingegangen, heisst es weiter. Für den Sunrise-Verwaltungrat zeige dies, dass die Freenet-Vertreter im Gremium unter einem Interessenkonflikt litten. Der Sunrise-Verwaltungsrat habe deshalb die Freenet-Vertreter von den zukünftigen Beratungen über die UPC-Transaktion ausgeschlossen. Sunrise gehe trotz dem Streit davon aus, dass der Deal per Ende November 2019 über die Bühne gebracht werden könne.
Freenet kämpft aktuell gegen die geplante Übernahme von UPC durch Sunrise, wie Sie hier lesen können. Für den Sunrise-Grossaktionär ist der Kaufpreis zu hoch, zumal die Aussichten der Kabelnetzbranche ungewiss sind.
Zukunftsarena von T-Systems rückt KI und Souveränität in den Fokus
Freiburger Polizei deckt umfangreichen Onlinebetrug mit gestohlenen Bankdaten auf
KI-Agenten greifen Hunderte Onlineshops an und stehlen Kreditkartendaten
Wie sich Werte, Kultur und Technologie über M365 verbinden lassen
Die Sensefrau und der Enshittificator
Update: Nationalrat will eine souveräne Schweizer KI-Infrastruktur
Kanton Zürich testet selbstfahrende Autos im ÖV
ISE 2027: Pro-AV-Messe erhält zweiten Standort
Bundesrat erteilt Auftrag für neues Cybersicherheitsgesetz